Trockener Husten ist ein unproduktiver Husten – dabei wird kein Schleim abgehustet. Er entsteht durch eine Reizung oder Entzündung der Kehlkopf-, Luftröhren- oder Bronchialschleimhaut, die die Hustenrezeptoren aktiviert und einen Auswurfreflex auslöst, ohne dass Sekret abtransportiert wird. Im Gegensatz zum produktiven Husten hat er keine schützende mukoziliäre Funktion – es handelt sich um einen Reizreflex, der beruhigt und nicht gefördert werden sollte. Natürliche Produkte gegen Husten und für die Winterzeit sind im Shop erhältlich.
Bei trockenem Husten verfolgt man einen zweigleisigen Ansatz: den Hustenreflex zu dämpfen (Hustenmittel) und die gereizte Schleimhaut zu schützen (Schleimlöser). Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend – regelmäßiges Trinken kleiner Schlucke lauwarmes Wasser unterbricht oft den Hustenanfall, indem es die Schleimhaut befeuchtet und den Hustenreflex vorübergehend hemmt. Heiße Getränke verbinden die Flüssigkeitszufuhr mit einer wohltuenden Dampffunktion für die Atemwege.
Zur Vorbeugung von trockenem Husten gehören die Reduzierung von Reizstoffen und die Aufrechterhaltung der Feuchtigkeit der Schleimhäute. Im Winter sind trockene Raumluft (Heizung) und kalte Außenluft die beiden wichtigsten nicht-infektiösen Auslöser. Die Aufrechterhaltung einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 % in den Wohnräumen schützt die Schleimhäute und verringert winterliche Virusinfektionen (Rhinoviren verbreiten sich in trockener Luft besser).