Als „Superfoods“ werden Lebensmittel oder Pflanzenextrakte bezeichnet, die besonders reich an Mikronährstoffen, Antioxidantien oder bestimmten bioaktiven Verbindungen sind. In der Drogerie werden sie in Form von Nahrungsergänzungsmitteln – Kapseln, Pulver, Tabletten – angeboten, die die Wirkstoffe von Pflanzen oder Algen konzentrieren, die allein über die Ernährung nur schwer in ausreichender Menge aufgenommen werden können. Entdecken Sie unsere Auswahl an Spirulina, Maca und Goji-Beeren.
Was ist ein Superfood?
Der Begriff „Superfood“ hat keine offizielle gesetzliche Definition – er bezeichnet Lebensmittel, deren Nährwertprofil besonders reich an wichtigen Nährstoffen ist: Antioxidantien (Polyphenole, Carotinoide), Vitamine, Mineralstoffe, essentielle Fettsäuren oder biologisch hochwertige Proteine. Als Nahrungsergänzungsmittel werden sie wegen ihrer Nährstoffdichte pro Einnahmeeinheit geschätzt – dort, wo eine gewöhnliche, ausgewogene Ernährung keine ausreichenden Mengen liefern würde, um die dokumentierten Wirkungen zu erzielen. Sie ergänzen eine abwechslungsreiche Ernährung, ersetzen sie jedoch nicht.
Welche Superfoods gibt es als Nahrungsergänzungsmittel?
Mehrere Superfoods sind Gegenstand klinischer Studien und als Nahrungsergänzungsmittel in pharmazeutischer Qualität erhältlich.
- Spirulina: Blaualge, die außergewöhnlich reich an Proteinen (60–70 %), Eisen, Beta-Carotin und Phycocyanin ist – wirkt antioxidativ und stärkt das Immunsystem
- Maca: adaptogene Andenwurzel, reich an Glucosinolaten, Macamiden und Pflanzensterolen – fördert Energie und Vitalität
- Moringa: „Wunderbaum“, Blätter mit hohem Gehalt an Vitaminen (C, A, K), Mineralstoffen, essenziellen Aminosäuren und Antioxidantien
- Granatapfel: reich an Punicalaginen, Ellagitanninen und Anthocyanen – unterstützt das Herz-Kreislauf-System und schützt vor oxidativem Stress
- Goji-, Acai-, Aronia- und Baobab-Beeren: reich an Antioxidantien und Vitamin C
Superfoods und Antioxidantien: Welche Vorteile bieten sie?
Die antioxidative Wirkung ist die am besten dokumentierte Eigenschaft von Superfoods als Nahrungsergänzungsmittel.
- Beeren (Heidelbeeren, Açaí, Aronia) gehören zu den reichhaltigsten Quellen für Anthocyane – antioxidative Pigmente, die die Zellmembranen schützen
- Spirulina enthält Phycocyanin – ein wasserlösliches Antioxidans, das ausschließlich in Cyanobakterien vorkommt
- Granatapfel (Punicalagine) und Moringa (Quercetin, Chlorogensäure) vervollständigen das Polyphenolspektrum
- In Synergie mit dem gesamten Antioxidans-Netzwerk: Vitamin C, E, Selen und Coenzym Q10
- Eine vielfältige Auswahl an Superfoods ist wirksamer als die Konzentration auf einen einzigen Wirkstoff
Superfoods und Immunität: Was sagt die Wissenschaft?
Mehrere Superfoods unterstützen die natürlichen Abwehrkräfte über spezifische Mechanismen.
- Spirulina: stimuliert die NK-Zellen (Natural Killer) und die Immunglobuline IgA – in mehreren klinischen Studien belegt
- Moringa: reich an Vitamin C und Zink – zwei Wirkstoffe mit EFSA-Health-Claims zur normalen Immunfunktion
- Fermentierte Probiotika (Kefir, Kombucha, Sauerkraut): Unterstützung der Darmschleimhautimmunität – siehe unser Probiotika-Sortiment
- Kein Superfood ersetzt die medizinische Behandlung im Falle einer Infektion – sie unterstützen die Abwehrkräfte im Rahmen einer insgesamt gesunden Lebensweise
Wie lassen sich Superfoods als Nahrungsergänzung integrieren?
Die Darreichungsform bestimmt die Bioverfügbarkeit und die praktische Anwendbarkeit.
- Pulver (Spirulina, Maca, Moringa): zum Untermischen in Smoothies, Getränke oder Joghurt – flexible Dosierung
- Kapseln und Tabletten: die praktischste Form für eine präzise und regelmäßige Dosierung
- Standardisierte Extrakte: garantierter Wirkstoffgehalt (z. B. Spirulina standardisiert auf Phycocyanin) – zuverlässiger als Rohpulver
- Wählen Sie zertifizierte Bio-Produkte, die frei von Schwermetallen sind (TPTH-Test für Algen) und GMP-zertifiziert sind
- Jedes neue Superfood schrittweise einführen, um die individuelle Verträglichkeit zu beobachten
Superfoods: Was ist zu beachten?
Superfoods als Nahrungsergänzungsmittel werden im Allgemeinen gut vertragen – dennoch gibt es einige Punkte, die zu beachten sind.
- Spirulina: Allergie gegen Algen oder Phenylalanin (Phenylketonurie) – Kontraindikation. Wählen Sie ein Produkt, das auf Microcystine getestet wurde
- Maca: Bei Schilddrüsenerkrankungen nicht empfohlen (goitrogene Glucosinolate) – ärztliche Beratung empfohlen
- Antikoagulanzien: Granatapfel und Moringa können Wechselwirkungen hervorrufen – informieren Sie Ihren Arzt
- Schwangere und stillende Frauen: Die Unbedenklichkeit jedes Superfoods einzeln prüfen
- Ein Superfood gleicht eine unausgewogene Ernährung nicht aus – es ergänzt sie