Eine Infektion entsteht durch das Eindringen und die Vermehrung von Krankheitserregern – Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten – im Körper, was eine Immunreaktion und klinische Symptome auslöst. Dies ist der Ausgangspunkt jeder Infektionskrankheit. Die Kenntnis der Art der Infektion ist vor jeder Behandlung unerlässlich, da sich die therapeutischen Strategien je nach Erreger grundlegend unterscheiden. Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung des Immunsystems zur Vorbeugung von Infektionen sind in den Produktreihen „Immunsystem“ und „Immunabwehr“ im Shop erhältlich.
Die vier Hauptkategorien von Infektionen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Biologie und ihrer Behandlung:
Zu den allgemeinen Symptomen, die bei allen Infektionen auftreten können, gehören Fieber (normale Entzündungsreaktion des Immunsystems), Schüttelfrost, starke Müdigkeit, Muskelschmerzen (Myalgien) und Kopfschmerzen. Lokalisierungsmerkmale geben Aufschluss über das betroffene Organ: Husten und Atemnot (Infektionen der Atemwege), Brennen beim Wasserlassen (Harnwegsinfektionen), Durchfall und Bauchschmerzen (Infektionen des Verdauungstrakts), Rötung, Überwärmung und Eiter an einer Wunde (Hautinfektionen).
In mehreren Situationen ist es angebracht, sofort die 15 anzurufen: sehr hohes Fieber (> 40 °C) mit Bewusstseinsstörungen, Nackensteifigkeit, Purpura fulminans (violette Flecken, die sich durch Druck mit einem Glas nicht wegwischen lassen – Meningokokken), schwere Atembeschwerden, ausgedehnte Hautinfektion mit Fieber und Schüttelfrost (Erysipel, Zellulitis) oder Fieber nach der Rückkehr aus einem tropischen Land. Für weniger dringende Fälle, die jedoch eine rasche ärztliche Konsultation erfordern, siehe die Seite „Infektionszustände“.
Die Infektionsprävention basiert auf Schutzmaßnahmen (Händewaschen mit Wasser und Seife – die wichtigste Präventionsmaßnahme, Impfungen gemäß dem Impfplan, sichere Ernährung – Fleisch vollständig durchgaren, Obst und Gemüse waschen) sowie auf der Stärkung des Immunsystems. Vitamin C (500–1.000 mg/Tag), Vitamin D3 (1.000–2.000 IE/Tag – sehr häufiger Mangel im Winter) und Zink (10–15 mg/Tag) sind die von der EFSA am besten dokumentierten Mikronährstoffe für die normale Funktion des Immunsystems.Echinacea (EMA: etablierte Anwendung – 2- bis 4-wöchige Kur vor Risikophasen, Kontraindikationen: Autoimmunerkrankungen und Immunsuppressiva) vervollständigt die phytotherapeutische Unterstützung.
Zur Antibiotikaresistenz – eine globale Herausforderung für die öffentliche Gesundheit: Verwenden Sie Antibiotika niemals ohne ärztliche Verschreibung, schließen Sie die Behandlung immer vollständig ab, auch wenn die Symptome vorher abklingen, und setzen Sie Antibiotika niemals bei einer Virusinfektion ein. Auf der Seite „Infektiologie“ finden Sie einen umfassenden Überblick über die Diagnose und Behandlung von Infektionen.