Proteine sind die strukturellen Makronährstoffe des Körpers. Sie bestehen aus Aminosäuren und tragen zum Muskelwachstum, zur Zellregeneration sowie zur Bildung von Enzymen und Antikörpern bei. Eine angemessene Zufuhr ist für Sportler, Senioren, Vegetarier und alle, die ihre Muskelmasse erhalten möchten, unerlässlich. Entdecken Sie unser Sortiment an proteinreichen Produkten.
Was ist ein Protein und welche Rolle spielt es?
Proteine sind Ketten ausAminosäuren, die durch Peptidbindungen miteinander verbunden sind. Der Körper nutzt 20 davon, darunter 9 essentielle Aminosäuren, die er nicht selbst herstellen kann. Sie erfüllen vielfältige biologische Funktionen: Aufbau von Muskeln und Haut (Keratin, Kollagen), Transport (Hämoglobin, Albumin), Signalübertragung (Peptidhormone), Abwehr (Antikörper) und Katalyse (Verdauungs- und Stoffwechselenzyme). Proteine tragen zum Wachstum und Erhalt der Muskelmasse bei – von der EFSA genehmigte Aussage.
Welche Vorteile haben Proteine für Sportler?
Proteine sind der Grundnährstoff für die Regeneration und die sportliche Leistung.
- Trägt zum Wachstum und Erhalt der Muskelmasse bei (von der EFSA genehmigte Angabe)
- Reparieren Mikroläsionen in den Muskeln und mindern Muskelkater nach dem Training
- Optimale Zufuhr: 1,6 bis 2,2 g pro Kilogramm Körpergewicht für Sportler in Phasen intensiven Trainings
- Zeitpunkt: anaboles Zeitfenster innerhalb von 2 Stunden nach dem Training – siehe unser Sortiment zur sportlichen Regeneration
- In Kombination mit BCAAs und Kreatin zur Optimierung der Proteinsynthese
Tierische vs. pflanzliche Proteine: Was sind die Unterschiede?
Beide Quellen ergänzen sich und weisen unterschiedliche Nährwertprofile auf.
- Tierische Proteine (Molke, Fleisch, Eier, Fisch): vollständiges Profil an essenziellen Aminosäuren, hohe biologische Wertigkeit – ideal für die Muskelregeneration
- Pflanzliche Proteine: Erbsen, Reis, Hanf, Quinoa, Soja – oft mit einem Mangel an einer oder mehreren essentiellen Aminosäuren, daher durch Kombination ergänzen (Hülsenfrüchte + Getreide)
- Das Sortiment an 100 % pflanzlichen Proteinen eignet sich für vegetarische und vegane Ernährungsweisen
- Pflanzliche Proteine sind in der Regel etwas schwerer verdaulich – wählen Sie hydrolysierte Formeln für eine bessere Aufnahme
Proteine und Gewichtsmanagement?
Proteine tragen über zwei Hauptmechanismen zur Gewichtsregulierung bei.
- Anhaltende Sättigungswirkung: Sie regen die Sättigungshormone (GLP-1, PYY) an und reduzieren Heißhungerattacken
- Erhalten die Muskelmasse bei kalorienarmen Diäten – und verhindern so den Katabolismus
- Empfohlene Zufuhr während der Definitionsphase: 2 bis 2,5 g/kg zur Erhaltung der fettfreien Masse
Wie wählt man das richtige Protein als Nahrungsergänzungsmittel aus?
Die Wahl hängt vom Ziel, der Verträglichkeit und der Ernährungsweise ab.
- Molkenkonzentrat/Isolat: schnelle Verdauung, ideal nach dem Training, vollständiges Aminosäureprofil
- Kasein: langsame Verdauung, ideal vor dem Schlafengehen für die nächtliche Regeneration
- Erbsen + Reis: sich ergänzende pflanzliche Kombination, die alle 9 essentiellen Aminosäuren abdeckt
- Qualitätskriterien: ohne künstliche Süßstoffe, GMP-zertifiziert, Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe
- Das Protein kann in Formeln mit Glutamin integriert werden, um die Verdauung zusätzlich zu unterstützen
Proteine und bestimmte Bevölkerungsgruppen?
Der Proteinbedarf variiert je nach Profil und physiologischer Situation.
- Senioren: Sarkopenie (altersbedingter Muskelabbau) erfordert eine höhere Proteinzufuhr – mindestens 1,2 bis 1,6 g/kg
- Vegetarier/Veganer: Bei jeder Mahlzeit Hülsenfrüchte und Getreide kombinieren und eine Ergänzung mit pflanzlichen Proteinen in Betracht ziehen
- Niereninsuffizienz: Reduzierung der Proteinzufuhr unter strenger ärztlicher Aufsicht
- Schwangerschaft und Stillzeit: Erhöhter Bedarf – +15 bis 25 g/Tag je nach Trimester – der vorrangig über die Ernährung gedeckt werden sollte