Die Ohrpflege ist entscheidend für die Hörqualität und die Vorbeugung von Infektionen. Die Ohren verfügen über einen natürlichen Selbstreinigungsmechanismus: Eine unsachgemäße Hygiene kann dieses Gleichgewicht eher stören als erhalten. Geeignete Produkte, die richtigen Gewohnheiten und eine rechtzeitige ärztliche Beratung sind die drei Säulen einer wirksamen Ohrpflege.
Die Ohren spielen eine zentrale Rolle für das Gehör und das Gleichgewicht. Unzureichende Pflege begünstigt die Ansammlung von Ohrenschmalz, Infektionen und langfristig Hörkomplikationen. Umgekehrt stört eine übermäßige oder aggressive Reinigung die natürliche Flora des Gehörgangs. Das Ziel ist eine ausgewogene Hygiene – weder zu viel noch zu wenig.
Die goldene Regel: Führen Sie niemals Gegenstände in den Gehörgang ein.
Es gibt verschiedene Produkte, dieeine risikofreieOhrhygiene erleichtern und in der Apotheke erhältlich sind.
Bestimmte Symptome deuten auf ein Problem hin, das über die übliche Ohrhygiene hinausgeht.
Diese Symptome können auf eine Ohrenentzündung oder eine andere Erkrankung hinweisen, die eine ärztliche Untersuchung erfordert.
Bestimmte milde Öle (Olivenöl, Süßmandelöl) können das Ohrenschmalz aufweichen und so dessen natürlichen Abtransport erleichtern. Diese traditionellen Anwendungen sollten jedoch nur bei harmlosen Beschwerden und ausschließlich dann angewendet werden, wenn kein Trommelfellriss oder keine Infektion vorliegt. Im Zweifelsfall sollten Sie vor der Anwendung Ihren Apotheker um Rat fragen.
Suchen Sie unverzüglich einen Arzt oder HNO-Arzt auf bei:
Der HNO-Arzt kann eine Spülung oder eine Mikroabsaugung sicher durchführen. Eine regelmäßige Höruntersuchung wird ab dem 50. Lebensjahr oder bei Beschwerden in jedem Alter empfohlen. Inhalt geprüft von Arnaud, Doktor der Pharmazie.