Was ist eine Traumafolge und wie unterscheidet sie sich vom akuten Trauma?
Eine Traumafolge bezeichnet die Gesamtheit der anhaltenden Folgen eines physischen oder psychischen Traumas – über die akute Heilungsphase hinaus. Sie stellt eine eigenständige Erkrankung dar, die sich von der ursprünglichen Verletzung unterscheidet und eine spezifische Behandlung erfordert. Unser Sport-Wellness -Sortiment und die Regenerationswirkstoffe aus unserem Angebot unterstützen diese länger andauernden Phasen.
- Posttraumatischer chronischer Schmerz: hält länger als 3 Monate nach der Heilung der Verletzung an – Mechanismen der zentralen Sensibilisierung, die unabhängig von der ursprünglichen Verletzung sind – siehe unsere Seite zu chronischen Schmerzen
- Algodystrophie (SRDC): komplexes posttraumatisches Schmerzsyndrom – unverhältnismäßige Schmerzen + vasomotorische Störungen – siehe unsere Seite zur Algodystrophie
- Funktionsbeeinträchtigungen: verbleibende Gelenksteifigkeit, Narbenfibrose, Bewegungseinschränkungen – nach Bandrekonstruktion, Fraktur oder schwerer Verstauchung
- Psychische Folgen: Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) – Wiedererleben des Traumas, Vermeidungsverhalten, Hypervigilanz – können Wochen nach dem ursprünglichen Trauma auftreten
- Bei Kindern: Die Folgen weisen Besonderheiten auf – Auswirkungen auf Wachstum, Lernfähigkeit und emotionale Entwicklung – angepasste pädiatrische Betreuung
Welche natürlichen Nahrungsergänzungsmittel unterstützen die Genesung nach traumatischen Folgen?
Die Reparatur von geschädigtem Gewebe und die Wiederherstellung gestörter Funktionen erfordern über einen längeren Zeitraum spezifische Wirkstoffe – entdecken Sie die Formeln in unserem Sortiment an Gelenk-Kollagen.
- Hydrolysiertes Meereskollagen + Vitamin C: kontinuierliche Reparatur des Kollagengefüges von Sehnen, Bändern und Knorpeln nach Traumata – in aufeinanderfolgenden Kurphasen (3 Monate) einzunehmen
- Omega-3 (EPA/DHA): Reduzieren chronische posttraumatische Neuroentzündungen – schützen vor zentraler Sensibilisierung – wirken sich positiv auf die psychische Komponente aus (damit verbundene Angstzustände und Depressionen)
- Magnesium: NMDA-Rezeptor-Antagonist – reduziert die zentrale Sensibilisierung und chronische Muskelverspannungen – unterstützt den durch Folgebeschwerden gestörten Schlaf – 300–400 mg/Tag
- B-Vitamine (B1, B6, B12): Reparatur und Myelinisierung geschädigter Nervenfasern – hilfreich bei neuropathischen Begleiterscheinungen (Stechschmerzen, Parästhesien)
- Organisches Silizium: Unterstützung der kontinuierlichen Kollagensynthese bei langanhaltenden Folgeerscheinungen
Wie lassen sich körperliche und funktionelle Folgeerscheinungen im Alltag bewältigen?
Der tägliche Umgang mit den Folgen von Traumata basiert auf einem mehrdimensionalen Ansatz – Nahrungsergänzungsmittel + Physiotherapie + gesunde Lebensweise + psychologische Unterstützung.
- Langzeit-Physiotherapie: Erhaltung der verbleibenden Beweglichkeit, Narbenbehandlung (Narbenmassage ab Tag 21), Propriozeption bei Gelenkfolgen – funktionelle Fortschritte sind noch mehrere Monate nach der Verletzung möglich
- Angepasste körperliche Aktivität: Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking, Yoga – erhält die Funktionen des Bewegungsapparats, ohne die von den Folgen betroffenen Bereiche zu belasten – setzt schmerzlindernde Endorphine frei
- Ergonomie und Anpassung: Anpassung des Arbeitsplatzes, der alltäglichen Bewegungsabläufe und der Ausrüstung an die funktionellen Einschränkungen – unser Sortiment an Sportbandagen
- Entzündungshemmende Ernährung: mediterrane Ernährung – Reduzierung chronischer proinflammatorischer Marker, die die Folgeerscheinungen aufrechterhalten
- Schlafqualität: Regenerierende Zytokine werden überwiegend im Tiefschlaf gebildet – die Behandlung von Schlafstörungen hat bei der Bewältigung chronischer Folgeerscheinungen Priorität
Wann erfordern die Folgen eines Traumas eine spezialisierte Behandlung?
- Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): Wiedererleben + Vermeidung + Hypervigilanz > 1 Monat – EMDR-Therapie (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) oder kognitive Verhaltenstherapie (KVT) – nachgewiesene Wirksamkeit – Überweisung an einen spezialisierten Psychologen oder Psychiater
- Algodystrophie (SRDC): unverhältnismäßige Schmerzen + vasomotorische Störungen nach einem Trauma — spezialisiertes Schmerzzentrum — TENS, sympathische Nervenblockaden, frühzeitige Physiotherapie
- Berufsbedingte Folgeerkrankungen: Anpassung des Arbeitsplatzes, Versetzung — Betriebsarzt sollte bei Wiederaufnahme der Arbeit hinzugezogen werden
- Medizinisch-rechtliche Feststellung: Begutachtung des Grades der dauerhaften Teilinvalidität (IPP) durch einen medizinischen Sachverständigen – medizinisches Gutachten 6–12 Monate nach der Verletzung
- Folgen von Traumata, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, erfordern eine Überweisung an ein multidisziplinäres Schmerzzentrum — Liste erhältlich über den behandelnden Arzt