0
Menu

Wie lässt sich eine trockene Nase wirksam behandeln?

Filtern
Anzahl der Produkte : 6
Sortieren
Sortieren
Schließen
HYARHINOL Nasenreinigungsspray 15ml HYARHINOL Nasenreinigungsspray 15ml
10,96 €
Versendet innerhalb von 24 Stunden
Sterimar Nez Sec Spurenelemente & Schwefel Sterimar Nez Sec Spurenelemente & Schwefel
50 ml 100 ml
6,19 €
In den Warenkorb
Versendet innerhalb von 24 Stunden
Gelositin Feuchtigkeitsspendendes Nasenöl 15 ml Gelositin Feuchtigkeitsspendendes Nasenöl 15 ml
11,45 €
Versendet innerhalb von 24 Stunden
Stérimar für sehr trockene bis gereizte Nasenschleimhäute 20 ml Stérimar für sehr trockene bis gereizte Nasenschleimhäute 20 ml
8,90 €
Versendet innerhalb von 24 Stunden
Rhinovita Salbe für trockene und gereizte Nasen 17 g Rhinovita Salbe für trockene und gereizte Nasen 17 g
7,99 €
Versendet innerhalb von 24 Stunden

Was ist eine trockene Nase und was sind die Ursachen dafür?

Eine trockene Nase (Xerorhinie) ist durch eine Trockenheit der Nasenschleimhaut gekennzeichnet, die auf eine unzureichende Schleimproduktion oder eine übermäßige Verdunstung des im Schleimhautfilm enthaltenen Wassers zurückzuführen ist. Die geschwächte Nasenschleimhaut verliert ihre Filter- und Abwehrfunktion, wodurch die Anfälligkeit für Infektionen steigt. Pflegeprodukte für gereizte Nasen undzur Nasenhygiene sind im Shop erhältlich.

  • Umweltfaktoren: trockene Raumluft (Zentralheizung, Klimaanlage – Luftfeuchtigkeit < 40 %) – kalte Winterluft – große Höhen – längerer Aufenthalt in klimatisierten Räumen (Flugzeug, Büros)
  • Trocknende Medikamente: Antihistaminika der 1. Generation (ausgeprägte anticholinerge Wirkung, die die Schleimsekretion verringert) — Vasokonstriktive Nasensprays bei längerer Anwendung (medikamenteninduzierte Rhinitis mit fortschreitender Schleimhautatrophie) — trizyklische Antidepressiva — bestimmte blutdrucksenkende Mittel — Diuretika
  • Erkrankungen: atrophische Rhinitis (Degeneration der Schleimhaut mit Krustenbildung und Atrophie der Nasenmuscheln) — Sjögren-Syndrom (Autoimmunerkrankung, die alle Schleimhäute betrifft — Trockenheit in Nase, Mund und Augen) – chronische Dehydrierung – Schleimhautalterung (die Schleimproduktion nimmt mit zunehmendem Alter ab)
  • Komplikationen einer zu trockenen Nase: Epistaxis (Nasenbluten) durch Schwächung der submukösen Kapillaren — Krusten und Nasengeschwüre — wiederkehrende HNO-Infektionen (fehlender Schutzschleim) — Hyposmie (teilweiser Geruchsverlust)

Welche Pflege und natürlichen Heilmittel gibt es bei einer trockenen Nase?

  • Isotonisches Nasenspray oder Meerwasser: Befeuchtung und sanfte Reinigung der Schleimhaut – 3 bis 4 Mal täglich – siehe Nasenspülung – bei empfindlichen Schleimhäuten sind sanfte Sprays mit feinem Sprühstrahl zu bevorzugen
  • Vaseline (Petrolatum): Okklusivfilm, der in einer dünnen Schicht am Naseneingang aufgetragen wird – bindet Feuchtigkeit und schützt die geschwächte Schleimhaut – besonders vorteilhaft bei nächtlicher Anwendung – nicht zu tief auftragen, um das Risiko einer Lipoidpneumonie (Einatmen) zu vermeiden
  • Aloe-Vera-Gel: feuchtigkeitsspendend, beruhigend und wundheilend – lindert Brennen und Kribbeln – leicht am Naseneingang auftragen – vorheriger Verträglichkeitstest empfohlen
  • Kokosöl: geschmeidig machender und schützender Ölfilm – Laurinsäure wirkt leicht antibakteriell – beugt dem Austrocknen der Nasenflügel und Nasenlöcher vor – 1–2 Mal täglich in einer dünnen Schicht auftragen
  • Sanfte Dampfinhalation: befeuchtet die Schleimhaut direkt – heißes Wasser bei 42–45 °C, 10 Minuten – keine ätherischen Öle, die bei sehr trockener oder empfindlicher Schleimhaut reizen – eine heiße Dusche als passive Inhalation ist ebenfalls wirksam
  • Luftbefeuchter: Die Luftfeuchtigkeit bei 40–60 % halten – unerlässlich im Winter (Heizung) und im Sommer (Klimaanlage) – den Behälter regelmäßig reinigen (Schimmel)

Welche Ernährung und welche Vorsichtsmaßnahmen helfen, einer trockenen Nase vorzubeugen?

  • Flüssigkeitszufuhr: 1,5 bis 2 l Wasser und Kräutertees pro Tag — wichtigster Faktor zur Aufrechterhaltung der natürlichen Befeuchtung der Schleimhäute — Kamill entee (mild entzündungshemmend) oder warmer Minztee
  • Vitamin A: unerlässlich für die Erneuerung und Differenzierung der Nasenepithelzellen — ein Mangel geht mit einer Schleimhauttrockenheit einher — Quellen (Leber, Eigelb, Möhren, Süßkartoffeln)
  • Omega-3-Fettsäuren EPA-DHA: Aufrechterhaltung der Membranfluidität der Epithelzellen – Verringerung von Schleimhautentzündungen – fetter Fisch zweimal pro Woche oder eine Kur mit 2 bis 3 g pro Tag
  • Vorsichtsmaßnahmen bei Medikamenteneinnahme: Wenn die trockene Nase auf ein Medikament zurückzuführen ist (Antihistaminikum, abschwellendes Mittel), sollte die Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat abgesetzt werden – das Symptom dem verschreibenden Arzt melden, damit die Dosierung gegebenenfalls angepasst werden kann
  • Einen HNO-Arzt aufsuchen, wenn: wiederkehrende Nasenbluten — dicke, übelriechende Krusten (atrophische Rhinitis) — Trockenheit in Verbindung mit Mund- und Augentrockenheit (Sjögren-Syndrom) — Symptome, die trotz Behandlung länger als 4 Wochen anhalten