So bekommen Sie weiße Zähne: Die verfügbaren Möglichkeiten
Um weiße Zähne zu erhalten, gibt es je nach Art der Verfärbungen, dem Budget und dem gewünschten Ergebnis verschiedene Möglichkeiten. Wirksame Methoden basieren alle auf Oxidationsmitteln (Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid), die die chromophore Moleküle im Zahnschmelz aufspalten. Schleifmittel allein (Zahnpasten mit Aufhellungseffekt, Natron) wirken nur bei oberflächlichen Verfärbungen. Die beiden sich ergänzenden KEEP-Produkte – strahlendes Lächeln – sowie die Zahnaufhellungsprodukte sind im Shop erhältlich. Für detaillierte Informationen zu den Aufhellungsmechanismen und Kontraindikationen ergänzen Maßnahmenzur Mundhygiene den Prozess.
- Zahnaufhellung in der Zahnarztpraxis: 25 bis 40 % Wasserstoffperoxid – sichtbare Ergebnisse nach 1 bis 2 Sitzungen – ein Kunststoff-Kofferdam schützt das Zahnfleisch – eine LED-Lampe beschleunigt die Reaktion, verbessert jedoch nicht das Endergebnis — langanhaltende Ergebnisse von 1 bis 3 Jahren — geeignet für ausgeprägte intrinsische Verfärbungen und Fälle mit Zahnempfindlichkeit (kontrolliertes Verfahren)
- Maßgefertigte Schienen für die Anwendung zu Hause: Carbamidperoxid 10 bis 22 % — vom Zahnarzt anhand eines Abdrucks angefertigte Schienen — nächtliches Tragen über 2 bis 6 Wochen — Ergebnisse vergleichbar mit denen in der Praxis — Kosten 2- bis 5-mal niedriger — Empfindlichkeit lässt sich durch Abstände zwischen den Sitzungen besser bewältigen
- Zahnaufhellende Zahnpasten: Schleifmittel (RDA 50–100) + manchmal schwache Oxidationsmittel — entfernen extrinsische Verfärbungen (Kaffee, Tee) – hellen die intrinsische Zahnfarbe nicht auf – maßvolle Anwendung (RDA > 100 bei geschwächtem Zahnschmelz nicht empfohlen) – wirksames Ergebnis zur Erhaltung nach der Zahnaufhellung
- Zahnaufhellungsstreifen: H₂O₂ 3 bis 6 % — 30 Minuten täglich über 2 Wochen — mäßige Ergebnisse — weniger präzise als individuell angefertigte Schienen (ungleichmäßiger Kontakt an gekrümmten Stellen) — leicht erhältlich und rezeptfrei
Wie bereitet man die Zähne für eine erfolgreiche Zahnaufhellung vor?
Die Vorbereitung wird oft vernachlässigt, ist jedoch entscheidend für das Ergebnis und den Komfort der Zahnaufhellung. Eine vorherige professionelle Zahnsteinentfernung ist unerlässlich: Zahnstein verhindert den Kontakt zwischen dem Bleichmittel und dem Zahnschmelz – eine Aufhellung auf Zahnstein führt zu einem ungleichmäßigen Ergebnis. Alle aktiven Kariesherde und Zahnfleischprobleme müssen vor Beginn der Behandlung behoben werden – bei unbehandelter Karies dringt das Peroxid direkt in die Pulpa ein (starke Schmerzen).
- Vorbeugende Desensibilisierung: Verwenden Sie 2 Wochen vor der Behandlung eine Zahnpasta mit 5 % Kaliumnitrat – dies reduziert die Empfindlichkeit nach der Zahnaufhellung deutlich – setzen Sie die Anwendung noch 2 Wochen danach fort – Kaliumnitrat depolarisiert die Nervfasern im Dentin
- 48 Stunden vor der Zahnaufhellung: Verfärbende Lebensmittel vermeiden (Kaffee, Tee, Rotwein, Beeren, Soßen) – die Poren des Zahnschmelzes sind unmittelbar nach der Zahnaufhellung vorübergehend weiter geöffnet – das „Anfälligkeitsfenster“ dauert 48 bis 72 Stunden
- Was sich nicht aufhellen lässt: Kronen, Brücken, Veneers aus Porzellan oder Komposit, Zahnfüllungen – ihre Farbe ist fest – die Zahnaufhellung führt zu einem sichtbaren Farbkontrast zwischen den weißeren natürlichen Zähnen und den unveränderten Zahnersatzteilen – den Zahnarzt vor jeder Behandlung darüber informieren
- Vorbestehende Erkrankungen, die eine Kontraindikation darstellen: Schwangerschaft und Stillzeit – aktive Gingivitis oder Parodontitis – Milchzähne – starke, unkontrollierte Zahnempfindlichkeit – erhebliche Zahnfleischrückgänge (freiliegende Zahnwurzeln ohne Zahnschmelz)
Wie lassen sich weiße Zähne langfristig erhalten?
Das Ergebnis einer Zahnaufhellung hält je nach Lebensgewohnheiten zwischen 6 Monaten und 2 Jahren an. Die Hauptursachen für einen Rückfall: täglicher Kaffee- und Teekonsum (Tannine), Rotwein, Tabak und nicht entfernte verfärbte Zahnbeläge. Ein Rückfall ist unvermeidlich – regelmäßige Pflege verlängert das Ergebnis weitaus mehr als eine einmalige Intensivbehandlung.
- Hygiene nach der Zahnaufhellung: zweimal tägliches Zähneputzen mit einer milden Zahnpasta zur Zahnaufhellung (RDA 50–80) — Vermeiden Sie Kaffee, Rotwein und stark färbende Lebensmittel in den ersten 48 Stunden nach der Behandlung — Trinken Sie verfärbende Getränke mit einem Strohhalm — Spülen Sie den Mund unmittelbar nach dem Genuss von Kaffee oder Tee mit Wasser aus
- Regelmäßige Auffrischungsbehandlungen: Eine Auffrischungssitzung mit den maßgefertigten Schienen (2 bis 5 Nächte Tragezeit) pro Jahr reicht oft aus, um das Ergebnis zu erhalten – kostengünstiger und schonender als eine Komplettbehandlung
- Bei empfindlichem Zahnfleisch: Behandlungen mit niedriger Konzentration (10 % Carbamid) wählen — die Sitzungen zeitlich staffeln — nach der Zahnaufhellung Fluoridgel in den Schienen verwenden, um den Zahnschmelz zu remineralisieren und die Empfindlichkeit zu verringern — siehe auch „Zahnschmelz stärken“
- Ernährung zum Erhalt des Zahnschimmers: Hartkäse (remineralisierendes Kalzium und Phosphor + pH-wert-anhebend) – Mineralwasser – ballaststoffreiches Rohkostgemüse (sanfte mechanische Reibung und Speichelstimulation) – die Häufigkeit des Verzehrs von säurehaltigen und zuckerhaltigen Lebensmitteln zwischen den Mahlzeiten reduzieren