Eine Sinusitis ist eine Entzündung der Nasennebenhöhlen – der luftgefüllten Hohlräume in den Schädelknochen (Kieferhöhlen unter den Wangen, Stirnhöhlen über den Augen, Siebbeinhöhlen zwischen den Augen, Keilbeinhöhlen hinter der Nase). Sie unterscheidet sich von einer einfachen Rhinitis durch das Vorhandensein lokalisierter Gesichtsschmerzen zusätzlich zu den nasalen Symptomen. Naturprodukte gegen winterliche Erkrankungen und Beschwerden der Atemwege sind im Shop erhältlich.
Eine akute virale Nasennebenhöhlenentzündung heilt innerhalb von 10 bis 14 Tagen spontan ohne Antibiotika ab. Antibiotika sind nur dann angezeigt, wenn die Kriterien für eine bakterielle Superinfektion vorliegen (Fieber > 38,5 °C, starke einseitige Gesichtsschmerzen, anhaltender eitriger Nasenausfluss > 10 Tage oder Verschlechterung nach anfänglicher Besserung). Die Nasenspülung mit physiologischer Kochsalzlösung oder Meerwasser bleibt die Behandlung der ersten Wahl – sie befreit die Sinusostien (Abflussöffnungen der Nasennebenhöhlen) von Verstopfungen und fördert deren Heilung.
Die Vorbeugung einer Nasennebenhöhlenentzündung beginnt in erster Linie mit der Vorbeugung von Atemwegsinfektionen (Händewaschen, Hygienemaßnahmen) und der Behandlung einer zugrunde liegenden allergischen Rhinitis, falls vorhanden. Die tägliche Nasenhygiene (Spülung mit physiologischer Kochsalzlösung) hält die Nasennebenhöhlen durchgängig und verringert das Risiko einer Verstopfung. Der Verzicht auf Tabak ist unerlässlich – Tabakrauch lähmt die Bronchial- und Nasennebenhöhlen-Zilien, die für den mukoziliären Abfluss sorgen.