Regelmäßiges Händewaschen ist nach wie vor unerlässlich, um die Ausbreitung von Keimen und Infektionen zu verhindern. Die Hände sind ein Hauptübertragungsweg für Mikroorganismen, die verschiedene Erkrankungen verursachen können, vom einfachen Schnupfen bis hin zu hochansteckenden Magen-Darm-Infektionen. Eine gründliche Handhygiene senkt das Risiko für Infektionskrankheiten erheblich.
Es wird empfohlen, sich in folgenden Situationen die Hände zu waschen:
Befolgen Sie für eine gründliche Handwäsche diese fünf Schritte:
Antibakterielle Seifen sind nicht unbedingt wirksamer als herkömmliche Seifen. Eine mit feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen angereicherte Seife – wie beispielsweise eine rückfettende Seife – hilft hingegen, trockene Haut zu vermeiden. Hydroalkoholische Gele sind eine praktische Alternative, wenn Wasser und Seife nicht zur Verfügung stehen.
Um Hauttrockenheit durch häufiges Händewaschen vorzubeugen, sollten Sie milde Seifen wählen und regelmäßig speziell dafür entwickelte Handcremes oder feuchtigkeitsspendende Lotionen auftragen. Bevorzugen Sie alkoholfreie Produkte, die mit hautpflegenden Wirkstoffen wie Aloe oder Glycerin formuliert sind.
Alkoholhaltiges Handdesinfektionsmittel ist eine wirksame Alternative, wenn Seife und Wasser nicht verfügbar sind. Um gegen die meisten Keime wirksam zu sein, muss die Formulierung mindestens 60 % Alkohol enthalten.
Handdesinfektionsmittel verlieren ihre Wirksamkeit bei sichtbar verschmutzten oder fettigen Händen. Zudem neutralisieren sie nicht alle Arten von Keimen – bestimmte Bakteriensporen und Viren sind dagegen resistent. In diesen Situationen ist das herkömmliche Waschen mit Wasser und Seife weiterhin vorzuziehen.
Eine schlechte Handhygiene begünstigt die Ausbreitung von Infektionskrankheiten und erhöht insbesondere das Risiko für Atemwegs- und Darmerkrankungen sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Sie trägt zudem durch die Verbreitung resistenterbakterieller Infektionen zur Antibiotikaresistenz bei – ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit.