Was ist fettige Haut?
Fettige Haut ist ein Hauttyp, der durch eine übermäßige Talgproduktion (Hyperseborrhoe) gekennzeichnet ist. Merkmale:
- Ständigglänzendes Hautbild im gesamten Gesicht, insbesondere in der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn)
- Sichtbare oder erweiterte Poren, insbesondere an Nase, Wangen und Kinn
- Verdickte Hautstruktur, ausgeprägtes Hautbild
- Fettiges Hautgefühl beim Berühren bereits wenige Stunden nach der Reinigung
- Neigung zu Komedonen: Mitesser (offene Komedonen), Whiteheads (geschlossene Komedonen)
- Häufiges Auftreten von Pickeln und Hautunreinheiten
- Make-up, das schnell„verläuft“
- Oft fettige Kopfhaut mit schwerem Haar kurz nach dem Waschen
- Mögliche übermäßige Talgproduktion an Rücken, Brust und Schultern
- Erhöhtes Risiko für Akne und seborrhoische Dermatitis
- Vorteil: Die Haut ist besser vor Alterungsprozessen geschützt, feine Fältchen sind mit zunehmendem Alter weniger ausgeprägt
Das Erkennen dieses Profils ermöglicht es,die Pflege anzupassen, ohne in die Falle einer übermäßigen Reinigung zu tappen. Beiübermäßigem Talg und verstopften Poren im Allgemeinen stehen Ihnen ergänzende Hilfsmittel zur Verfügung.
Was sind die Hauptursachen?
Mehrere Faktoren regen die Talgproduktion an:
- Hormonelle Veränderungen: Pubertät, Menstruationszyklus, Schwangerschaft, polyzystisches Ovarialsyndrom, Menopause, androgene Behandlungen
- Genetische Veranlagung und familiäre Vorbelastung
- Unausgewogene Ernährung: hoher glykämischer Index, übermäßiger Konsum von Milchprodukten, stark verarbeitete Lebensmittel
- Chronischer Stress: erhöhter Cortisolspiegel und Aktivierung der Nebennieren-Androgene
- Zu wenig oder schlechterSchlaf
- Heißes und feuchtes Klima: Stimulation der Talgdrüsen
- Intensiver Sport ohne angemessene Hygiene nach dem Schwitzen
- Ungeeignete Hautpflege: aggressive Produkte, die einen paradoxen Ausgleich (Rebound-Effekt) hervorrufen
- Auslösende Medikamente: Kortikosteroide, Androgene, bestimmte gestagenhaltige Verhütungsmittel
- Komedogene Kosmetika: schwere Mineralöle, bestimmte okklusive Fettstoffe
- Luftverschmutzung und oxidativer Stress
- Rauchen (Tabak-Info-Service: 3989)
- BegleitendeHauterkrankungen: seborrhoische Dermatitis, Akne
Die Identifizierung der beeinflussbaren Faktoren bestimmt die Behandlungsstrategie.
Wie lässt sich der Glanz kontrollieren?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Überschuss zu regulieren:
- Sanfte Reinigung morgens und abends mit einem für fettige Haut geeigneten Produkt (Gels, Syndets, milde Mizellenwasser)
- Übermäßiges Abschleifen vermeiden, da dies den paradoxen Rebound-Effekt hervorruft
- Lauwarmes Wasser beim Waschen (kein heißes Wasser)
- Regulierende Seren mit Niacinamid oder Azelainsäure
- Alkoholfreie Gesichtswasser mit Hamamelis oder Salicylsäure
- Sanftes chemisches Peeling maximal 1 bis 2 Mal pro Woche (Salicylsäure, AHA)
- Absorbierende Masken mit grüner oder weißer Tonerde 1 bis 2 Mal pro Woche
- Leichte, nicht komedogene Feuchtigkeitscremes (Fluids, Gels)
- Thermalwasser oder mattierendes Gesichtswasser zwischendurch
- Mattierendes Papier zum punktuellen Einsatz, um Glanz zu absorbieren, ohne das Make-up zu beeinträchtigen
- Sonnenschutz LSF 30 bis 50+ als nicht komedogene, mattierende Flüssigkeit
- Jeden Abendgründliche Make-up-Entfernung
- Regelmäßige Reinigungder Make-up-Pinsel
- Kissenbezug 1 bis 2 Mal pro Woche wechseln
Unsere Abteilung für natürliche Antioxidantien bietet Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung einer ausgewogenen Ernährung an.
Welche kosmetischen Wirkstoffe sind besonders empfehlenswert?
Mehrere wissenschaftlich belegte Inhaltsstoffe regulieren die Talgproduktion:
- Niacinamid (Vitamin B3): reguliert die Talgproduktion, lindert Rötungen, ist gut verträglich und verbessert das Erscheinungsbild der Poren
- Salicylsäure (BHA): lipophiles Peeling, befreit die Poren von Verstopfungen
- Zink (Gluconat, PCA): reguliert die Talgproduktion
- Azelainsäure: entzündungshemmend, gegen seborrhoische Hauterkrankungen, gilt nach ärztlicher Einschätzung als eine der sichersten Wirkstoffe, auch während der Schwangerschaft
- AHA (Glykolsäure, Milchsäure, Mandelsäure): sanfte Peeling-Wirkstoffe (lichtempfindlich)
- Grüne oder weiße Tonerde: absorbierend bei punktueller Anwendung als Maske
- Aktive Pflanzenkohle: adsorbierend in speziellen Formulierungen
- Weißweidenextrakt: natürliche Quelle für Salicylsäure
- Hamamelis-Extrakt: belebend und sanft adstringierend
- Grüner Tee: antioxidative und talgregulierende Polyphenole
- Kosmetisches Retinol: fördert die Zellerneuerung (nur abends, photosensibilisierend, kontraindiziert während der Schwangerschaft und Stillzeit)
- Bakuchiol: pflanzliche Alternative zu Retinol
- Leichte, nicht komedogene Feuchtigkeitsspender: Hyaluronsäure, Glycerin, pflanzliches Squalan
- PHA (Gluconolacton, Lactobionat): besonders sanfte Peeling-Wirkstoffe für empfindliche und fettige Haut
Durch die schrittweise Einführung jeweils eines Wirkstoffs lässt sich die Verträglichkeit überprüfen.
Welchen Einfluss hat die Ernährung?
Die Ernährung beeinflusst direkt die Talgproduktion:
Zu vermeidende Lebensmittel:
- Hoher glykämischer Index: schnell verfügbarer Zucker, Gebäck, Süßspeisen, Limonaden, Weißbrot, Pommes frites (fördern den Insulinspiegel und die übermäßige Talgproduktion)
- Übermäßiger Konsum vonMilchprodukten: insbesondere Magermilch
- Molkenprotein und industriell hergestellte proteinreiche Nahrungsergänzungsmittel
- Hochverarbeitete Lebensmittel und Fast Food
- Zu viel gesättigte Fette und Transfette
- ÜbermäßigerAlkoholkonsum
Empfohlene Lebensmittel:
- Bunte Obst- und Gemüsesorten – 5 Portionen pro Tag für vielfältige Vitamine und Antioxidantien
- Grünes Gemüse (Spinat, Brokkoli, Grünkohl, Feldsalat): Folsäure, Vitamin K
- Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide: moderater glykämischer Index, Ballaststoffe
- Fetter Fisch 2-mal pro Woche (Lachs, Sardinen, Makrelen): entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA
- Ölfrüchte (Walnüsse, Mandeln, Leinsamen): Vitamin E, essentielle Fettsäuren
- Avocado, Olivenöl und Rapsöl: hochwertige Fette
- Zinkreiche Lebensmittel (Austern, Fleisch, Hülsenfrüchte): Erhaltung einer normalen Haut
- Vitamin A (Carotinoide: Möhren, Süßkartoffeln, Mangos, Aprikosen)
- Vitamin C (Zitrusfrüchte, Kiwis, Paprika, schwarze Johannisbeeren): Antioxidans
- Grüner Tee: antioxidative Polyphenole
- Flüssigkeitszufuhr: 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag
- Probiotika in der Ernährung (Naturjoghurt, Kefir, milchsauer vergorenes Gemüse)
Eine ausgewogene Ernährung ergänzt die äußerliche Pflege und sorgt langfristig für bessere Ergebnisse.
Kann man sich bei fettiger Haut schminken?
Make-up ist unter bestimmten Voraussetzungen mit fettiger Haut vereinbar:
Bevorzugte Produkte:
- Nicht komedogene und nicht akneauslösendeProdukte (Hinweise auf der Verpackung)
- Wässrige Grundlagen sind schweren, ölhaltigen Formulierungen vorzuziehen
- Mattierende Flüssig-Foundations oder Mineralpuder
- Mattierender Primer, der die Poren kaschiert, auf Basis leichter Silikone
- Leichte, nicht komedogeneBB- oder CC-Cremes
- Mattierende Mineralpuder zum Abschluss
- Mattierende Fixiersprays als Abschluss
- Antibakterielle Concealer mit Salicylsäure oder Zink
Empfohlene Anwendungshinweise:
- Vorbereitete Haut: vorherige Reinigung, leichte Feuchtigkeitspflege, Sonnenschutz
- In dünnen statt in dickenSchichten auftragen
- Pinsel und Schwämme regelmäßigreinigen und desinfizieren
- Vermeidung mehrerer Schichten verschiedener Produkte
- Sorgfältige Make-up-Entfernung am Ende des Tages in zwei Schritten (Make-up-Entferner auf Ölbasis, anschließend mildes Reinigungsmittel)
- Einhaltungder Verwendungsdauer (angegebene PAO)
- 48-Stunden-Verträglichkeitstests im Vorfeld
- Mattierendes Papier während des Tages, um überschüssigen Talg aufzunehmen, ohne das Make-up nachzuschminken
Make-up ist an sich niemals die Ursache für Hautunreinheiten: Es sind seine Qualität, die richtige Auswahl und die sorgfältige Entfernung, die den Unterschied ausmachen.
Wie oft sollte die Haut gereinigt werden?
Die Häufigkeit der Reinigung ist entscheidend für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts:
- Zweimal täglich, morgens und abends: empfohlene ideale Häufigkeit
- Morgens: Entfernt den über Nacht gebildeten Talg und bereitet die Haut auf die Tagespflege vor
- Abends: Entfernt Talg, Schadstoffe, Make-up und Sonnenschutzrückstände
- Abendliche Reinigung in zwei Schritten bei Make-up oder Sonnenschutz:
- Reinigungsöl oder -balsam, um Fettstoffe aufzulösen
- Mildes, wässriges Reinigungsmittel, um Rückstände und Unreinheiten zu entfernen
- Nach starkem Schwitzen (Sport, große Hitze): kurzes Abspülen mit lauwarmem Wasser
Zu vermeiden:
- Zu häufiges Waschen (mehr als 2 Mal pro Tag): regt die kompensatorische Talgproduktion an
- Zu heißes Wasser: reizt und schwächt die Hautbarriere
- Kräftiges Reiben beim Abtrocknen
- Aggressive Reinigungsmittel oder alkalische Seifen
- Starke Alkohole in Lotionen
- Täglicheelektrische Reinigungsbürsten (nur in Maßen verwenden, maximal 1 bis 2 Mal pro Woche)
Eine zu aggressive Reinigung ist der häufigste Fehler: Die Haut gleicht dies durch eine erhöhte Talgproduktion aus (Rebound-Effekt).
Welche Masken sind empfehlenswert?
Masken ermöglichen eine gezielte und wirksame Behandlung:
Absorbierende Masken (1 bis 2 Mal pro Woche):
- Grüne Tonerde: stark absorbierend für sehr fettige Hautpartien
- Weiße Tonerde (Kaolin): sanftere Absorptionskraft, für empfindliche Haut
- Rosa Tonerde: ausgleichend
- Rhassoul-Tonerde: reinigend und sanft
- Aktive Pflanzenkohle: bindet Unreinheiten und überschüssigen Talg
Chemische Peeling-Masken:
- Salicylsäure als abwaschbare Maske: befreit die Poren von Verstopfungen
- Glykolsäure oder sanfte kosmetische Peelings (lichtempfindlich)
- Frucht-Enzyme (Papain, Bromelain): sanftes enzymatisches Peeling
Abwechselnd feuchtigkeitsspendende und beruhigende Masken:
- Hyaluronsäure: leichte Feuchtigkeitspflege
- Aloe Vera: beruhigend und feuchtigkeitsspendend
- Niacinamid: ausgleichend
- Centella asiatica: beruhigend
- Thermalwasser in Stoffmasken: beruhigend
Empfehlungen:
- Maximal 1 bis 2 Mal pro Woche, abwechselnd mit reinigenden und feuchtigkeitsspendenden Produkten
- Auf gereinigter und abschminkterHaut anwenden
- Die angegebeneEinwirkzeit einhalten (Tonerde-Masken nicht vollständig trocknen lassen)
- Mit lauwarmem Wasser abspülen
- AbschließendeFeuchtigkeitspflege nach der Maske
- 48 Stunden vorhereinen Verträglichkeitstest durchführen
Multi-Masking (unterschiedliche Bereiche unterschiedlich behandeln) ist besonders sinnvoll.
Welchen Sonnenschutz sollte man wählen?
Sonnenschutz ist für fettige Haut unerlässlich:
Vorteile:
- Vorbeugung gegen lichtbedingte Hautalterung
- Schutz vor einer Verschlimmerung der Porenvergrößerung und der Seborrhoe durch UV-Strahlung
- Vorbeugung gegen postinflammatorische Hyperpigmentierung bei Akne-Narben
- Eindämmung des Rebound-Effekts nach dem Sonnenbaden (Akne nach dem Urlaub)
- Erhaltung der Qualität der Hautbarriere
- Verträglichkeit mit photosensibilisierenden Wirkstoffen (AHA, BHA, Retinol)
Auswahlkriterien:
- Breitband-Lichtschutzfaktor 30 bis 50+ (UVA + UVB)
- Flüssige Textur, Gel, Gel-Creme oder leichte Emulsion
- Mattierende Formulierung
- Nicht komedogene und ölfreie („oil-free“)Formulierung
- Mineralische Filter (Zinkoxid, Titandioxid), die bei unreiner Haut oft besser vertragen werden
- Moderne organische Filter, die stabil und gut verträglich sind
- Getönter, mattierenderSonnenschutz als Alternative zur Foundation
- Synergistisch wirkendeAntioxidantien (Vitamin E, Polyphenole)
Empfohlene Anwendungsmenge:
- 2 mg/cm² (entspricht einem Teelöffel für das Gesicht)
- 15–20 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen
- Bei intensiver Sonneneinstrahlungalle 2 Stunden erneut auftragen
- Anwendung auf Hals, Ohren und Dekolleté – Bereiche, die oft vergessen werden
- Tägliche Anwendung im Winter wie im Sommer
- Strikter Verzicht auf UV-Kabinen (vom IARC als krebserregend der Gruppe 1 eingestuft)
Unser Sortiment an Sonnenschutzprodukten mit hohem Lichtschutzfaktor bietet Produkte, die speziell für fettige Haut geeignet sind.
Wie behandelt man Aknenarben?
Akne-Narben bei fettiger Haut erfordern einen schrittweisen Ansatz:
Arten von Hautverfärbungen und Narben:
- Postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH): braune oder dunkle Flecken, häufig bei matten bis dunklen Hauttypen
- Postinflammatorisches Erythem (PIE): anhaltende rote oder rosafarbene Hautverfärbungen
- Atrophische, vertiefteNarben: Ice-Pick-, Boxcar- und Rolling-Narben
- Hypertrophe Narben mit Erhebung
- Keloidnarben: Relief, das über die ursprüngliche Läsion hinausragt
Hilfreiche kosmetische Behandlungen:
- Azelainsäure: bei pigmentierten Flecken (laut Fachmeinung auch während der Schwangerschaft unbedenklich)
- Niacinamid: sanft aufhellend und beruhigend
- Vitamin C: Antioxidans, mildert Hautverfärbungen
- Kosmetisches Retinol: fördert die Zellerneuerung (abends anwenden, Kontraindikation bei Schwangerschaft/Stillzeit, photosensibilisierend)
- Salicylsäure (BHA ): wirkt gegen Hautverfärbungen und befreit die Poren
- AHA in chemischen Peelings (lichtempfindlich)
- Unverzichtbarer,konsequenter Sonnenschutz mit LSF 30 bis 50+
Verfügbare medizinische Behandlungen:
- Oberflächliche bis mitteltiefechemische Peelings in der Arztpraxis
- Mikrodermabrasion in der Praxis
- Mikronadelbehandlung mit oder ohne Radiofrequenz
- Ablative oder nicht-ablativefraktionierte Laserbehandlungen
- Subzision bei wellenförmigen Narben
- Hyaluronsäure-Injektionen zum Auffüllen bestimmter atrophischer Narben
- Punch-Exzision bei Eispick-Narben
- Intensives gepulstes Licht (IPL) bei Erythemen und Hyperpigmentierung
- LED-Phototherapie als Ergänzung
Eine dermatologische Beratung wird empfohlen, um die individuellen Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. Je früher die Behandlung aktiver Akne beginnt, desto weniger bleibende Narben entstehen. Bei Aknenarben und Akneausbrüchen im Allgemeinen ist eine konsequente, langfristige Strategie erforderlich.
Welche kosmetischen Fehler sollten vermieden werden?
Mehrere häufige Fehler führen dazu, dass Seborrhoe aufrechterhalten oder verschlimmert wird:
- Übermäßige Reinigung: führt zum paradoxen Rebound-Effekt (kompensatorische Überproduktion von Talg)
- Übermäßiges Abschleifen durch alkalische Seifen oder starke Alkohole
- Verzicht auf Feuchtigkeitspflege unter dem Vorwand, man habe fettige Haut (großer Fehler)
- Zu heißes Wasser beim Waschen (lieber lauwarm)
- Aggressive mechanische Peelings mit harten Körnern
- GleichzeitigeAnwendung mehrerer reizender Wirkstoffe (Retinol + AHA + BHA + konzentriertes Vitamin C)
- Komedogene Produkte: schwere Mineralöle, bestimmte okklusive Fettstoffe
- Nicht am Ende des Tagesentferntes Make-up
- Nicht regelmäßig gereinigtePinsel und Schwämme
- Manuelles Herumdrücken an Mitessern und Pickeln (Risiko von Narbenbildung)
- Vernachlässigter oder ungeeigneterSonnenschutz
- Restriktive Diäten ohne ärztliche Beratung
- Selbstmedikation mit topischen Kortikosteroiden
- Hausmittel mit stark reizendem Potenzial (Zitrone, Essig, Natron)
- Häufige Änderungen der Pflegeroutine, ohne Zeit für eine Beurteilung zu lassen (mindestens 4 bis 6 Wochen)
Sanftheit und Regelmäßigkeit sind wichtiger als punktuelle aggressive Maßnahmen.Feuchtigkeitspflege ist auch bei fettiger Haut unerlässlich: Wählen Sie leichte, nicht komedogene Formulierungen. Ihr Apotheker ist ein wertvoller Ansprechpartner, um eine geeignete Pflegeroutine zu entwickeln und Sie bei starker Seborrhoe oder aktiver Akne an einen geeigneten Hautarzt zu überweisen.