Die Bräunung ist der natürliche Vorgang, bei dem sich die Haut unter dem Einfluss der ultravioletten Strahlen der Sonne dunkler färbt.
Dieses Phänomen wird ausgelöst, wenn UV-Strahlen die Produktion von Melanin anregen, dem Pigment, das die Hautfarbe bestimmt.
Melanin wirkt als teilweiser biologischer Schutz vor UV-Strahlung, ersetzt jedoch keinesfalls einen echten Sonnenschutz (sein natürlicher Schutz entspricht lediglich etwa einem LSF von 3–4).
Um Ihre Haut bei jedem Aufenthalt in der Sonne zu schützen, stöbern Sie in unserem Sonnenschutzsortiment.
Es gibt im Wesentlichen zwei große Kategorien der Bräunung:
Die natürliche Bräune entsteht durch direkte Sonneneinstrahlung und regt die schrittweise Produktion von Hautmelanin an.
Die künstliche Bräune wird durch alternative Methoden erzielt: Selbstbräuner auf DHA-Basis, Sprühbräuner oder früher auch Sonnenbänke.
Hinweis: Sonnenbänke (UV-Kabinen) werden seit 2009 von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als eindeutig krebserregend (Gruppe 1) eingestuft. Von ihrer Nutzung wird dringend abgeraten, und für Minderjährige sind sie in Frankreich verboten.
Das Bräunen hat einige Vorteile, diese müssen jedoch gegen die Risiken abgewogen werden.
Sie verbessert das Erscheinungsbild der Haut, indem sie ihr einen goldenen Schimmer und einen beliebten „gesunden Teint“-Effekt verleiht.
Eine moderate UVB-Exposition trägt zur Vitamin-D-Synthese in der Haut bei, die für die Knochengesundheit und das Immunsystem unerlässlich ist.
Wichtig zu wissen: 10 bis 15 Minuten tägliche Sonneneinstrahlung auf Gesicht und Unterarme reichen völlig aus, um den Vitamin-D-Bedarf zu decken; eine längere Sonnenexposition ist weder notwendig noch empfehlenswert.
Um verantwortungsbewusst zu bräunen, wählen Sie einen hohen Sonnenschutz, der Ihrem Hauttyp entspricht.
Beachten Sie für eine gleichmäßige und langanhaltende Bräune diese wichtigen Grundsätze:
Eine Sonnenvorbereitung zwei bis drei Wochen vor dem Sonnenbad bereitet die Haut optimal auf die Sonneneinstrahlung vor.
Das Bräunen ist für die Haut niemals harmlos und birgt mehrere dokumentierte kumulative Risiken:
Sonnenbrand ist Ausdruck einer oberflächlichen, manchmal auch tiefen Hautverbrennung, die die Schutzbarriere der Haut beeinträchtigt und diese in den folgenden Wochen anfällig macht.
Wiederholte Sonneneinstrahlung führt zu einer sichtbaren lichtbedingten Hautalterung: Falten, Pigmentflecken, Elastizitätsverlust und unregelmäßige Hautstruktur.
Langfristig schädigen UV-Strahlen die DNA der Hautzellen und erhöhen das Risiko für Hautkrebs erheblich (Konsens von WHO, IARC, INCa).
Befolgen Sie stets die Regeln für einen verantwortungsvollen Umgang mit Sonneneinstrahlung, um diese kumulativen Risiken zu verringern.
Um Ihre Bräune langfristig zu erhalten, sollten Sie folgende Maßnahmen täglich anwenden:
Sonnenschutz und Sonnencreme sind zwei Arten von Sonnenschutzmitteln, deren Wirkmechanismen sich unterscheiden.
Sonnenschutzmittel mit mineralischen Filtern (Zinkoxid, Titandioxid) bilden eine physikalische Barriere, die UV-Strahlen an der Hautoberfläche reflektiert.
Die Sonnencreme mit chemischen Filtern (organische Filter) absorbiert die UV-Strahlen, bevor sie die tieferen Hautschichten erreichen.
Beide Schutzarten sind wirksam; die Wahl hängt von Ihrem Hauttyp, eventuellen Empfindlichkeiten (mineralische Filter eignen sich besser für reaktive Haut) und dem Grad der Sonneneinstrahlung ab.
Man kann teilweise durch eine Glasscheibe hindurch bräunen, doch der Effekt ist begrenzt.
Die meisten Glasscheiben blockieren einen Großteil der UVB-Strahlen, die für die sofortige Bräunung verantwortlich sind, was die sichtbare Pigmentierung deutlich verringert.
UVA-Strahlen hingegen durchdringen Standardglas und tragen zu vorzeitiger Hautalterung, Pigmentflecken und Zellveränderungen bei, ohne eine deutliche Bräunung zu bewirken.
Bei längerem Aufenthalt hinter einer Glasscheibe (Auto, Bürofenster) ist daher dennoch Sonnenschutz auf den exponierten Hautpartien erforderlich, insbesondere im Gesicht und an den Händen.
Selbstbräuner gelten bei korrekter Anwendung für die Mehrheit der Anwender insgesamt als sicher.
Sie enthalten in der Regel Dihydroxyaceton (DHA), eine Substanz, die mit den abgestorbenen Zellen der Hornschicht reagiert und die Haut vorübergehend bräunt.
Befolgen Sie die Anwendungshinweise genau, um eine gleichmäßige Bräune zu erzielen, und führen Sie 24 bis 48 Stunden vor der ersten vollständigen Anwendung unbedingt einen Hauttest durch.
Selbstbräuner bieten keinen UV-Schutz: Bei jedem Aufenthalt in der Sonne ist die Verwendung von Sonnenschutzmitteln unerlässlich.
Bei einem Sonnenbrand sollten Sie schnell handeln, um die Haut zu beruhigen und ihre Regeneration zu unterstützen:
Suchen Sie unbedingt einen Arzt auf, wenn Sie einen schweren, großflächigen Sonnenbrand mit starken Blasenbildung, Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Erbrechen oder Anzeichen von Dehydrierung haben: Diese Symptome können auf einen Sonnenstich oder Verbrennungen zweiten Grades hindeuten, die eine medizinische Behandlung erfordern.
Sicheres Bräunen ist möglich, wenn man verantwortungsbewusst und ausgewogen vorgeht:
Durch maßvollen und gut geschützten Aufenthalt in der Sonne können Sie die positiven Wirkungen der Sonne genießen und gleichzeitig Hautrisiken langfristig minimieren.