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Achselpflege: Tipps für Frische und Wohlbefinden

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Die Achselhöhlen verdienen regelmäßige Aufmerksamkeit im Rahmen derKörperpflege. Die Haut ist dort dünner, empfindlicher gegenüber Reibung (durch Kleidung, Rasierer) und beherbergt eine besondere mikrobielle Flora, die – bei Kontakt mit Schweiß – Körpergerüche verursacht. Eine sanfte und angepasste Pflege bewahrt das Wohlbefinden der Haut und sorgt täglich für ein Gefühl der Frische.

Was sind die besten Pflegeprodukte für die Achselhöhlen?

In den meisten Fällen reicht eine einfache und regelmäßige Routine aus:

  • Tägliches Waschen mit einer milden Seife oder einem rückfettenden Syndet, sorgfältiges Abtrocknen.
  • Auftragen eines auf den Hauttyp abgestimmten Deos (mit oder ohne Aluminiumsalze, je nach Vorliebe und Verträglichkeit).
  • Gelegentliches sanftes Peeling (maximal einmal pro Woche) mit einem weichen Waschlappen oder einem sehr feinen Peeling, um eingewachsene Haare zu vermeiden und ein angenehmes Hautgefühl zu bewahren.
  • Leichte Feuchtigkeitspflege, falls die Haut spannt, mit einer Creme oder einem Weichmacher, der für empfindliche Hautbereiche geeignet ist.
  • Kleidung aus atmungsaktiven Fasern (Baumwolle, Leinen), die das Einweichen der Haut verhindert.

Wie lassen sich unangenehme Gerüche unter den Achseln vermeiden?

Körpergerüche entstehen hauptsächlich durch den Abbau von Schweiß durch Bakterien, die natürlicherweise auf der Haut vorkommen. Mehrere Maßnahmen tragen dazu bei, diese zu reduzieren:

  • Tägliches Waschen der Achselhöhlen mit einer milden Seife und sorgfältiges Abtrocknen (Bakterien vermehren sich in feuchter Umgebung).
  • Auftragen eines Deodorants nach dem vollständigen Abtrocknen.
  • Kleidung aus natürlichen, atmungsaktiven Materialien statt aus Synthetik sowie regelmäßiger Wechsel bei starkem Schwitzen.
  • Reduzierung der identifizierten Auslöser (sehr scharfe Speisen, Alkohol, Stress) je nach individuellem Profil.

Was sind die Ursachen der axillären Hyperhidrose?

Die axilläre Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen unter den Achseln) kann primär sein (ohne erkennbare Ursache, oft genetisch bedingt, bereits im Jugendalter auftretend) oder sekundär auf eine medizinische Ursache zurückzuführen sein (Schilddrüsenfehlfunktion, Menopause, bestimmte Erkrankungen, Medikamente, Infektionen). Wenn die Hyperhidrose den Alltag beeinträchtigt, wird eine ärztliche Konsultation empfohlen: Der Arzt kann nach einer zugrunde liegenden Ursache suchen und eine geeignete Behandlung vorschlagen.

Wie lässt sich die axilläre Hyperhidrose behandeln?

Die Behandlung hängt vom Schweregrad und den Auswirkungen ab:

  • Antitranspirantien mit höherer Aluminiumkonzentration: je nach Zusammensetzung auf Empfehlung des Apothekers oder verschreibungspflichtig erhältlich.
  • Iontophorese: Medizinisches Verfahren unter Verwendung eines schwachen elektrischen Stroms, hauptsächlich für Hände und Füße, in bestimmten Fällen jedoch auch für die Achselhöhlen.
  • Botulinumtoxin-Injektionen: Ein medizinischer Eingriff, der in einer Facharztpraxis durchgeführt wird und bei bestimmten Indikationen nach Versagen der Erstlinienbehandlungen erstattet wird. Die Wirkung ist vorübergehend (durchschnittlich 4 bis 9 Monate).
  • Oral einzunehmende Anticholinergika: verschreibungspflichtig bei bestimmten Indikationen.
  • Chirurgie (thorakale Sympathektomie): letzte Option, die nur bei schwerwiegenden, behandlungsresistenten Formen in Betracht kommt, wobei das Nutzen-Risiko-Verhältnis sorgfältig abgewogen werden muss (Risiko einer kompensatorischen Hyperhidrose).

Diese Optionen unterliegen alle der ärztlichen Entscheidung und dürfen nicht selbst verschrieben werden.

Achselhöhlen: Sollte man sich rasieren oder die Haare entfernen?

Die Wahl zwischen Rasieren und Haarentfernung ist in erster Linie eine persönliche Entscheidung:

  • Rasieren: schnell, schmerzfrei, aber die Haare wachsen schneller nach und es besteht das Risiko von kleinen Schnitten, Hautirritationen und eingewachsenen Haaren. Verwenden Sie immer einen sauberen Rasierer, einen geeigneten Rasierschaum oder ein Gel und rasieren Sie in Haarwuchsrichtung, um Hautirritationen zu vermeiden.
  • Wachsen: länger anhaltende Ergebnisse (3 bis 4 Wochen), kann jedoch bei empfindlicher Haut Schmerzen und Reizungen verursachen. Bei verletzter Haut vermeiden.
  • Zupfen mit einer Pinzette: zeitaufwendig, aber präzise.
  • Elektrische Epiliergeräte: Alternative zum Wachsen zu Hause.
  • Haarentfernung mit gepulstem Licht (IPL) oder Laser: Lang anhaltende Ergebnisse, idealerweise in einer professionellen Praxis oder mit zertifizierten Geräten zu Hause durchzuführen. Vorsichtsmaßnahmen bei dunkler Haut (Risiko von Hyperpigmentierung oder Verbrennungen je nach Hauttyp).

Unabhängig von der Methode: Deodorant unmittelbar nach der Haarentfernung vermeiden, einige Stunden warten, bis sich die Haut beruhigt hat, und bei Bedarf eine beruhigende Pflege auftragen.

Wie lässt sich die Pigmentierung der Achselhöhlen mildern?

Eine verstärkte Pigmentierung der Achselhöhlen kann auf mehrere Faktoren zurückzuführen sein: wiederholte Reibung, aggressive Rasur, reizende Deodorants, hormonelle Ursachen oder in manchen Fällen eine Hauterkrankung (Acanthosis nigricans, manchmal verbunden mit einem Stoffwechselungleichgewicht). Einige Maßnahmen können dazu beitragen, die Pigmentierung oberflächlich zu mildern:

  • Reibung vermeiden (geeignete Kleidung, milde Deos).
  • Bevorzugen Sie Wachs- oder IPL-Haarentfernung anstelle der Trockenrasur.
  • Gelegentlich ein sanftes Peeling anwenden.
  • Den Bereich regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgen.
  • Bevorzugen Sie Pflegeprodukte auf Basis von Niacinamid oder aufhellenden Pflanzenextrakten in festgelegten kosmetischen Konzentrationen.

Hydrochinon ist in Frankreich und in der Europäischen Union für den Einsatz als Depigmentierungsmittel in Kosmetika verboten (Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009): Kein frei verkäufliches Depigmentierungsprodukt darf diesen Wirkstoff enthalten. Das Auftragen von reiner Zitrone auf die Haut vor dem Sonnenbad ist zu vermeiden: Die darin enthaltenen Furocumarine können eine Phytophotodermatitis (entzündliche Pigmentreaktion) auslösen. Bei plötzlicher oder ausgeprägter Pigmentierung wird eine dermatologische Beratung empfohlen.

Welche Risiken bestehen bei Deos mit Aluminium?

Die in bestimmten Antitranspiranten enthaltenen Aluminiumsalze waren Gegenstand zahlreicher Studien und Kontroversen, insbesondere hinsichtlich eines möglichen Zusammenhangs mit Brustkrebs oder der Alzheimer-Krankheit. Bislang gehen die Gesundheitsbehörden (darunter die ANSES in Frankreich in ihrem aktualisierten Bericht) nicht davon aus, dass bei der Anwendung auf der Haut von Erwachsenen ein kausaler Zusammenhang nachgewiesen ist. Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme besteht weiterhin darin, **diese Produkte nicht auf verletzte Haut aufzutragen** (beispielsweise unmittelbar nach der Haarentfernung oder Rasur), um die Aufnahme über die Haut zu begrenzen. Für Personen, die auf die Verwendung verzichten möchten (empfindliche Haut, persönliche Überzeugung, Anwendung auf geschwächter Haut), gibt es zahlreiche Alternativen ohne Aluminiumsalze.

Wie wählt man ein für die eigenen Achselhöhlen geeignetes Deodorant aus?

Die Wahl des Deos hängt vom Hautprofil ab:

  • Empfindliche Haut: Formeln ohne Alkohol, ohne intensive Duftstoffe, ohne Aluminiumsalze, mit beruhigenden Inhaltsstoffen (Allantoin, Glycerin).
  • Starkes Schwitzen: Antitranspirantien mit höherem Gehalt an Aluminiumsalzen, auf Empfehlung eines Apothekers.
  • Natürlicher Ansatz: Deodorants auf Basis pflanzlicher Öle (Kokosöl), Natron (mit Vorsicht, da alkalischer pH-Wert) oder mineralischer Inhaltsstoffe (Alaunstein, der jedoch ebenfalls Aluminium in natürlicher Form enthält).
  • Form (Stick, Roll-on, Spray, Creme): je nach Vorliebe, wobei beim Spray die Gefahr besteht, Partikel einzuatmen; Stick und Roll-on ermöglichen eine gezieltere Anwendung.

Hat das Schwitzen unter den Achseln eine Funktion?

Ja, das Schwitzen ist ein physiologischer Mechanismus, der für die Wärmeregulierung unerlässlich ist. Unter den Achseln sind zwei Arten von Drüsen beteiligt:

  • Die ekkrinen Drüsen, die einen wässrigen Schweiß produzieren, der durch Verdunstung zur Kühlung des Körpers beiträgt.
  • Die apokrinen Drüsen, die in den behaarten Bereichen (Achselhöhlen, Schamgegend) vorkommen und eine Flüssigkeit absondern, die reich an Proteinen und Lipiden ist. Diese Sekretion, die von Hautbakterien abgebaut wird, ist die Ursache für den Körpergeruch.

Das Schwitzen ermöglicht zudem die Ausscheidung bestimmter Stoffwechselprodukte in begrenzten Mengen. Es sollte daher nicht unterbunden, sondern auf angenehme Weise reguliert werden.

Sollte man das Deodorant regelmäßig wechseln?

Es ist nicht notwendig, das Deodorant regelmäßig zu wechseln, solange es geeignet ist und gut vertragen wird. Einige Situationen können einen Wechsel rechtfertigen: das Auftreten von Empfindlichkeit oder Reizungen, ein Wechsel der Jahreszeit oder des Ausmaßes körperlicher Aktivität (ein wirksameres Produkt im Sommer oder bei intensiver sportlicher Betätigung) sowie eine Änderung der Pflegeroutine. Ein Deodorant, das auf verletzter Haut (unmittelbar nach der Haarentfernung, bei kleinen Rasurschnittwunden, bei Ekzemen) angewendet wird, kann vorübergehendes Kribbeln verursachen: Warten Sie mit der Anwendung, bis sich die Haut beruhigt hat.

Welche natürlichen Mittel gibt es gegen Achselgeruch?

In der traditionellen Anwendung werden mehrere natürliche Ansätze genannt:

  • Natron ist dafür bekannt, Gerüche zu neutralisieren: Es sollte jedoch mit Vorsicht angewendet werden, da sein alkalischer pH-Wert (~9) bei wiederholter Anwendung die empfindliche Haut der Achselhöhlen reizen kann. Testen Sie es zunächst an einer kleinen Stelle.
  • Kokosöl wird wegen seiner angenehmen Textur und seiner pflegenden Wirkung geschätzt; manchmal wird es mit einigen gut verdünnten Tropfen ätherischer Öle (Teebaum, Echter Lavendel) kombiniert.
  • Alaunstein (natürliches Kaliumaluminiumsulfat) wird traditionell verwendet und auf die feuchte Haut aufgetragen; zu beachten ist, dass auch er Aluminium enthält.

Vorsichtsmaßnahmen bei ätherischen Ölen: Nicht empfohlen während der Schwangerschaft, Stillzeit und bei Kindern unter 7 Jahren; sie müssen immer in einem Pflanzenöl verdünnt werden. Führen Sie 24 bis 48 Stunden vor der regelmäßigen Anwendung einen Verträglichkeitstest in der Ellenbeuge durch. Bei einer schweren allergischen Reaktion (Schwellung im Gesicht, Atembeschwerden, die auf ein Quincke-Ödem hindeuten) rufen Sie bitte die 15 oder die 112 an.