Ylang-Ylang Extra, Complète, I, II, III: Was bedeutet der Unterschied auf dem Etikett?
Ylang-Ylang (Cananga odorata) ist eines der wenigen ätherischen Öle, das fraktioniert destilliert wird – jede Fraktion hat ein eigenes Profil und einen eigenen Verwendungszweck.
- Extra: erste Destillationsfraktion – am blumigsten und teuersten – dominantes Benzylacetat + Linalool – hochwertige Parfümerie, hochwertige Hautpflege – maximale Duftintensität
- I, II, III: nachfolgende Fraktionen – zunehmend terpenreicheres, weniger blumiges Profil – industrielle Parfümerie, Seifen, gängige Kosmetika – kostengünstiger
- „Complète “: vollständige Destillation ohne Fraktionierung – ausgewogenes, mittleres Profil – bestes Preis-Leistungs-Verhältnis für die Aromatherapie und die hauseigene Kosmetik
- In der therapeutischen Aromatherapie: Bevorzugen Sie „Extra“ oder „Komplett“ – die Qualitäten I bis III weisen je nach Charge stärkere Schwankungen im Profil auf
- Chanel N°5 enthält Ylang-Ylang „Extra“ aus Madagaskar – was einen Eindruck von der Qualität der „Extra“-Qualität vermittelt
Ylang-Ylang und emotionales Gleichgewicht?
Seine süß-cremige, blumige Note wirkt über den Geruchssinn auf das Nervensystem – einer der am besten dokumentierten emotionalen Wirkstoffe in der Aromatherapie.
- Benzylacetat und Linalool regulieren das autonome Nervensystem – sie fördern die parasympathische Entspannung und reduzieren nervöse Anspannung
- Verdunstung: maximal 2–3 Tropfen, 15 Min. – Ylang-Ylang ist olfaktorisch sehr intensiv – eine zu lange oder zu konzentrierte Verdunstung führt zu Kopfschmerzen und Übelkeit
- Schlafförderung: Ylang-Ylang + Echter Lavendel (1:3) – Ylang-Ylang mit Lavendel verdünnen, um die Intensität auszugleichen
- Emotionales Wohlbefinden und Selbstwertgefühl: Ylang-Ylang + Neroli + Rose — das blumige Trio für tiefes emotionales Gleichgewicht
- Auf die Handgelenke: 1 Tropfen, 5 % verdünnt — sanfte Inhalation, allmählich einstellende entspannende Wirkung ohne Geruchsüberlastung
Ylang-Ylang und Hautpflege?
Sein Profil aus Benzylacetat und Geraniol macht es zu einem geeigneten kosmetischen Wirkstoff für Mischhaut und blumige Anti-Aging-Pflegeprodukte.
- Mischhaut und seborrhoischeHaut: 0,5–1 % in Jojoba – Geraniol reguliert die Talgproduktion und verleiht der Pflege gleichzeitig einen zarten Duft
- Serum für reife Haut: Ylang-Ylang Extra 0,5 % + Neroli 0,5 % in Moschusrose – das wirksamste blumige Duo für die Hautstraffung
- Blumige Anti-Aging-Kombination: Ylang-Ylang + Rosengeranie – bewährte talgregulierende und regenerierende Synergie
- Niemals in hoher Konzentration im Gesicht anwenden — Benzylacetat und Benzylsalicylat sind potenzielle Allergene gemäß Verordnung (EG) Nr. 1223/2009, die bei der Formulierung zu beachten sind
Ylang-Ylang und Haarpflege?
Ein Klassiker der Haarpflege – insbesondere bei trockenem und strapaziertem Haar.
- Haarmaske vor der Haarwäsche: 5 Tropfen in 30 ml Kokos- oder Jojobaöl – vor der Haarwäsche 30 Minuten auf das trockene Haar auftragen – verleiht Glanz und pflegt die Haarfaser
- Zusatz zum Shampoo: 2–3 Tropfen in 100 ml mildem Shampoo – Regulierung der Talgproduktion der Kopfhaut + anhaltender blumiger Duft nach dem Ausspülen
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- Haarpflege-Kombination: Ylang-Ylang + Geranie + Jojobaöl – Pflege-Maske für fettige Kopfhaut und stumpfes Haar
Ylang-Ylang in der Naturparfümerie?
Das ist seit jeher sein bevorzugtes Einsatzgebiet – ikonische Herznote zahlreicher Luxusparfums.
- Cremige und süßliche blumige Herznote – lässt sich auf natürliche Weise mit Jasmin-Absolue und Rose zu reichhaltigen blumigen Akkorden kombinieren
- Leichter Fixierer: Benzylacetat verbessert den Halt von Blumenmischungen – eine interessante Eigenschaft für die natürliche Parfümerie zu Hause
- Sehr präzise dosieren: maximal 2–5 % in einer Mischung – bei höheren Anteilen übertönt Ylang alle anderen Noten
Vorsichtsmaßnahmen?
- Aromatherapie: Maximal 2–3 Tropfen, 15 Minuten – eine übermäßige Anwendung führt zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel (das häufigste Anzeichen einer Überdosierung in der olfaktorischen Aromatherapie)
- Benzylacetat, Benzylsalicylat, Geraniol: Allergene gemäß Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 – vor einer großflächigen Anwendung auf der Haut einen Hauttest durchführen
- Schwangere: im 1. Trimester nicht empfohlen – danach nur in Maßen und nach ärztlicher Beratung anwenden
- Für die Anwendung auf der Haut auf 0,5–2 % verdünnen – niemals unverdünnt auftragen
- Asthmatiker: Dosierung bei der Raumdiffusion noch weiter reduzieren – sehr intensiver Geruch, der einen Bronchospasmus auslösen kann