Selbstvertrauen bezeichnet den Glauben an die eigene Fähigkeit, Aufgaben zu bewältigen, Situationen zu meistern und Ziele zu erreichen. Es unterscheidet sich vom Selbstwertgefühl – das den allgemeinen Wert widerspiegelt, den man sich selbst als Person beimisst – dadurch, dass es speziell mit Handeln und der wahrgenommenen Kompetenz verbunden ist: „Ich bin in der Lage, X zu tun“. Diese Unterscheidung ist wichtig, da man ein gutes Selbstwertgefühl haben kann, während einem in einem bestimmten Bereich (Reden in der Öffentlichkeit, Entscheidungsfindung, Liebesbeziehungen) das Selbstvertrauen fehlt – oder umgekehrt. Im System von Dr. Edward Bach ist mangelndes Selbstvertrauen einer der am häufigsten auftretenden emotionalen Zustände – es führt zu Selbstzensur, die Menschen daran hindert, ihre wahren Fähigkeiten zum Ausdruck zu bringen. Bachblüten und natürliche Nahrungsergänzungsmittel können dabei helfen, dieses Gleichgewicht zu unterstützen. Chronischer Stress ist einer der Hauptfaktoren, die das erlangte Selbstvertrauen untergraben.
Mehrere Blüten aus dem Bach-System wirken gezielt auf emotionale Zustände ein, die das Selbstvertrauen untergraben:
Die Bachblüten werden viermal täglich 4 Tropfen unter die Zunge gegeben, nicht in Verbindung mit den Mahlzeiten, als Kur über 3 bis 4 Wochen – bis zu 7 Blüten in einer individuell abgestimmten Mischung. Auf neurochemischer Ebene ist das Selbstvertrauen eng mit dem Gleichgewicht von Serotonin (Gefühl innerer Sicherheit) und Dopamin (Motivation und Erwartung von Erfolg) verbunden. Griffonia (5-HTP – Vorläufer von Serotonin) reduziert soziale Ängste und das Gefühl der Unsicherheit, die das Selbstvertrauen lähmen – absolute Wechselwirkung mit SSRI, SNRI, Tramadol und Johanniskraut. Magnesium- Bisglycinat (300 mg/Tag) verringert die nervöse Überreaktivität, die Zweifel und Versagensängste verstärkt. Rhodiola (Adaptogen) verbessert die emotionale Belastbarkeit und die Stressresistenz, die das Selbstvertrauen untergraben – morgens einzunehmen, Kontraindikation bei bipolaren Störungen. Regelmäßige Meditation und Entspannungsübungen stärken die wohlwollende Selbstbeobachtung und reduzieren die Selbstkritik. Bei starkem Mangel an Selbstvertrauen in Verbindung mit sozialer Angst oder einer Depression sollten Sie einen Arzt oder Psychologen konsultieren – diese Ansätze ergänzen eine therapeutische Begleitung, ersetzen sie jedoch nicht.