In der Philosophie von Dr. Edward Bach ist Mut keine Eigenschaft, die man künstlich aufbaut, sondern ein natürlicher Zustand, der entsteht, wenn Ängste überwunden und besänftigt werden. Bach identifizierte verschiedene Formen der Angst, die das Handeln lähmen und den Mut hemmen: konkrete und identifizierbare Ängste des Alltags, vage und irrationale Ängste sowie plötzliche und überwältigende Schreckzustände. Die mit Mut in Verbindung stehenden Bachblüten zielen genau auf diese Zustände ab – sie erzeugen keinen künstlichen Mut, sondern beseitigen die Ängste, die dessen natürliche Entfaltung verhindern. Diese Blütenessenzen ohne biochemische Wirkstoffe weisen keine Wechselwirkungen mit Medikamenten auf und sind für jedes Alter geeignet.Die Angst, die den Mut untergräbt, kann auch durch geeignete natürliche Nahrungsergänzungsmittel unterstützt werden.
Drei Blüten aus dem Bach-System zielen direkt auf die Formen der Angst ab, die den Mut hemmen:
Die Bachblüten werden viermal täglich 4 Tropfen unter die Zunge gegeben, nicht direkt vor oder nach den Mahlzeiten, als 3- bis 4-wöchige Kur – bis zu 7 Blüten in einer individuell abgestimmten Mischung. Auf neurochemischer Ebene gehen Ängste und Unruhe, die den Mut beeinträchtigen, mit einer Überaktivität der Amygdala und einem Überschuss an Noradrenalin einher. Magnesium-Bisglycinat (300 mg/Tag) reduziert die Übererregbarkeit des Nervensystems, die Ängste und Stressreaktionen verstärkt. Griffonia (5-HTP – Vorläufer von Serotonin) unterstützt das emotionale Gleichgewicht und verringert soziale Ängste, die das Sprechen und die Selbstbehauptung hemmen – absolute Kontraindikation bei SSRI, SNRI, Tramadol und Johanniskraut. Rhodiola (Adaptogen) verbessert die emotionale Belastbarkeit und die Fähigkeit, mit Stresssituationen umzugehen – morgens einzunehmen, Kontraindikation bei bipolaren Störungen. Regelmäßige Entspannung und Meditation stärken den Vagustonus und verringern die Reaktivität der Amygdala – zwei Mechanismen, die direkt dazu beitragen, in angstauslösenden Situationen Mut zu fassen. Bei schweren Phobien oder ausgeprägten Angststörungen sollten Sie einen Arzt oder Psychologen konsultieren – diese Ansätze ergänzen eine therapeutische Begleitung, ersetzen sie jedoch nicht.