Der Kater (oder Veisalgie) ist ein multifaktorielles Syndrom, das nach übermäßigem Alkoholkonsum auftritt. Die Mechanismen sind gut bekannt: Dehydrierung und Elektrolytverlust (Alkohol ist ein starkes Diuretikum, das das antidiuretische Hormon hemmt), die Anreicherung von Acetaldehyd (ein toxischer Alkoholstoffwechselprodukt, das von der Leber gebildet wird und für Übelkeit und Kopfschmerzen verantwortlich ist), ein Blutzuckerungleichgewicht (reaktive Hypoglykämie durch Erschöpfung der Glykogenreserven in der Leber) sowie eine systemische Entzündung (Aktivierung proinflammatorischer Zytokine durch Alkohol). Die klassischen Symptome – pochende Kopfschmerzen, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, Müdigkeit, starker Durst, Schwindel – sind am stärksten, wenn der Blutalkoholspiegel wieder auf Null sinkt, in der Regel 6 bis 12 Stunden nach dem letzten Alkoholkonsum. Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Leberfunktion und zur Regeneration sind im Sortiment „Detox“ und „Nahrungsergänzungsmittel“ des Shops erhältlich.
Wichtiger Warnhinweis: Die Kombination von Alkohol und Paracetamol ist lebertoxisch – bei Alkoholkonsumenten, auch bei gelegentlichem Konsum, darf die Dosis von 1 g Paracetamol niemals überschritten werden. NSAR (Aspirin, Ibuprofen) reizen die durch Alkohol bereits geschwächte Magenschleimhaut. Bei regelmäßigem riskantem Alkoholkonsum sollten Sie einen Arzt konsultieren.
Eine wirksame Vorbeugung basiert auf vier Hauptmaßnahmen.Die Flüssigkeitszufuhr ist die erste: Trinken Sie zwischen jedem Glas Alkohol ein großes Glas Wasser und 500 ml Wasser vor dem Schlafengehen; dies gleicht die harntreibende Wirkung teilweise aus und verringert die Intensität der Symptome am nächsten Tag.Eine Mahlzeit vor dem Trinken verlangsamt die Aufnahme des Alkohols im Magen – eine ausgewogene Mahlzeit mit Proteinen, Fetten und komplexen Kohlenhydraten ist weitaus wirksamer als ein leerer Magen. Maßvoller Alkoholkonsum bleibt die einzige sichere Vorbeugungsmaßnahme: Der Körper baut unabhängig von Gewicht und Geschlecht etwa 10 ml reines Ethanol pro Stunde ab. Schließlich verringert die Bevorzugung von alkoholischen Getränken mit geringem Gehalt an Kongeneren (Wodka, destillierter Gin) gegenüber tanninreichen Rotweinen oder dunklen Spirituosen das Risiko geringfügig.
Was die Mikronährstoffe betrifft, so zehrt Alkohol die Reserven an Vitamin B1 (Thiamin), Magnesium und Vitamin C auf – eine vorbeugende Einnahme dieser Nährstoffe vor einem festlichen Abend kann die Intensität der Symptome am nächsten Tag mildern.
Am nächsten Morgen helfen verschiedene ergänzende Maßnahmen, die Erholung zu beschleunigen:
Ruhe und Schlaf bleiben die besten Verbündeten der Regeneration – der Körper baut Alkohol und seine Stoffwechselprodukte in einem festen Tempo ab, das durch nichts beschleunigt werden kann. Kaffee macht entgegen einer weit verbreiteten Meinung nicht „nüchtern“ und verschlimmert durch seine zusätzlich harntreibende Wirkung die Dehydrierung.