Flohbekämpfungsmittel sind ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge für Haustiere. Flöhe verursachen Juckreiz und allergische Hautentzündungen und können Darmparasiten übertragen. Die Wahl des richtigen Mittels, das auf die Tierart, das Alter und die Lebensweise des Tieres abgestimmt ist, entscheidet über die Wirksamkeit des Schutzes. Entdecken Sie unser Sortiment an Flohmitteln für Katzen und Hunde.
Welche Arten von Flohmitteln gibt es für Hunde und Katzen?
Verschiedene Darreichungsformen erfüllen unterschiedliche Anforderungen.
- Spot-on-Pipetten: monatliche Anwendung im Nackenbereich, schneller und langanhaltender Schutz – siehe unsere Auswahl an Flohbekämpfungspipetten
- Halsbänder gegen Parasiten: kontinuierlicher Schutz über 4 bis 8 Monate, ideal für Tiere, die häufig im Freien unterwegs sind
- Tabletten zum Einnehmen: schnelle Wirkung (30 Minuten), praktisch für Tiere, bei denen eine topische Behandlung schwierig ist
- Sprays und Shampoos: sofortige Wirkung am Tier, kurz anhaltende Wirksamkeit – sollten mit einer länger anhaltenden Behandlung kombiniert werden
Kann man dasselbe Flohmittel für Hunde und Katzen verwenden?
Nein – das ist eine absolute Sicherheitsvorschrift. Permethrin, das in vielen Flohmitteln für Hunde enthalten ist, ist für Katzen extrem giftig. Eine versehentliche Anwendung bei einer Katze oder eine Übertragung durch Kontakt mit einem behandelten Hund kann Krämpfe auslösen und lebensbedrohlich sein.
- Verwenden Sie ausschließlich Produkte, die für die jeweilige Tierart formuliert sind
- Halten Sie Hunde und Katzen in den Stunden nach der Anwendung eines Permethrin-haltigen Mittels voneinander getrennt
- Bei Verdacht auf eine Vergiftung bei einer Katze: Sofort einen Tierarzt kontaktieren
Wie wird ein Flohmittel angewendet?
Die korrekte Anwendung ist entscheidend für die Wirksamkeit und Sicherheit.
- Pipette: Direkt auf die Haut zwischen den Schulterblättern auftragen, auf trockenes und sauberes Fell – nicht unmittelbar nach dem Baden
- Halsband: Zwischen Halsband und Hals zwei Fingerbreit Platz lassen, den Überschuss abschneiden
- Tablette: Die Dosierung entsprechend dem angegebenen Gewicht einhalten, je nach Packungsbeilage mit oder ohne Futter verabreichen
- Spray: Gegen den Fellstrich auf den gesamten Körper auftragen, Augen und Maul schützen
Wie erkennt man einen Flohbefall?
Mehrere klinische Anzeichen deuten auf das Vorhandensein von Flöhen hin.
- Starkes Jucken, wiederholtes Knabbern, insbesondere im Lenden-Kreuzbein-Bereich und am Schwanz
- Vorhandensein kleiner Krusten oder einer allergischen Flohdermatitis (FAD)
- Sichtbare Flohkotpartikel: kleine schwarze Partikel, die auf feuchtem Papier rot werden (verdautes Blut)
- Sichtbare Flöhe beim Durchkämmen des Fells mit einem feinen Kamm vor weißem Hintergrund
Wie kann man Flohbefall vorbeugen und die Wohnung behandeln?
Die Behandlung des Tieres allein reicht nicht aus: 90 % der Flöhe leben in der Umgebung (Einstreu, Teppichböden, Sockelleisten).
- Behandeln Sie das Tier und die Wohnung gleichzeitig mit einem Raumspray mit Langzeitwirkung
- Teppiche, Sofas und Körbe regelmäßig absaugen, den Staubsauger sofort danach leeren
- Waschen Sie das Tierbettzeug bei 60 °C
- Wiederholen Sie die Behandlung der Wohnung nach 2 bis 3 Wochen, um geschlüpfte Eier zu beseitigen
- Kombinieren Sie die Behandlung mit Entwurmungsmitteln: Flöhe übertragen Dipylidium caninum
Wie oft sollte man sein Tier gegen Flöhe behandeln?
Die Häufigkeit hängt vom Produkt und vom Profil des Tieres ab.
- Pipetten: alle 4 Wochen
- Halsbänder: Austausch entsprechend der angegebenen Schutzdauer (4 bis 8 Monate)
- Tabletten zum Einnehmen: monatlich oder gemäß der Zulassung des Produkts
- Tiere, die mit anderen Haustieren zusammenleben: Alle Tiere im Haushalt gleichzeitig behandeln