Getreide gehört zu den ältesten und weltweit am häufigsten verzehrten Grundnahrungsmitteln. Es ist eine wichtige Quelle für komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe, pflanzliche Proteine und Mikronährstoffe und ist seit Jahrtausenden Bestandteil traditioneller Ernährungsweisen.
Sie werden in verschiedenen Formen angebaut und verarbeitet – als Mehl, Grieß, Flocken, Brot, Nudeln oder Frühstückscerealien – und bilden eine zuverlässige und vielseitige Ernährungsgrundlage. Zu den am häufigsten verzehrten gehören Weizen, Reis, Mais, Hafer, Gerste, Roggen, Buchweizen und Quinoa.
Getreide bietet ein reichhaltiges und ausgewogenes Nährstoffprofil:
Vollkorngetreide, bei dem Kleie und Keimling erhalten bleiben, bietet einen höheren Nährwert als raffiniertes Getreide.
Bestimmte Getreidesorten zeichnen sich durch ihre reichhaltige Nährstoffzusammensetzung aus:
Diese Getreidesorten lassen sich leicht in die tägliche Ernährung integrieren – als Haferbrei, in Salaten, Brot, Gebäck oder als Flocken.
Getreide passt zu jeder Tageszeit:
Es wird empfohlen, moderate Portionen zu wählen und Vollkornvarianten den Vorzug zu geben, um den Nährstoffgehalt zu maximieren.
Vollkorngetreide behält Kleie und Keim bei und liefert somit mehr Ballaststoffe und Mikronährstoffe als raffinierte Varianten. Raffiniertes Getreide hat zwar eine feinere Konsistenz, verliert jedoch bei der Verarbeitung einen Großteil seiner Nährstoffe und Ballaststoffe.
Für eine optimale Ernährung sind Voll korngetreide grundsätzlich vorzuziehen.
Gluten ist ein Protein, das in Weizen, Gerste und Roggen vorkommt. Für die meisten Menschen stellt es kein ernährungsphysiologisches Problem dar.
Für diejenigen, die es vermeiden möchten, bieten mehrere von Natur aus glutenfreie Getreidesorten gleichwertige Ernährungsalternativen:
Angesichts der wachsenden Vielfalt an Getreideprodukten ist es wichtig, die richtige Wahl zu treffen:
Durch den Vorzug von Vollkorn- und Naturprodukten sorgt man für eine zuverlässige und ausgewogene Ernährung im Alltag.