0
Menu

Geburt: Expertentipps für werdende Eltern

Filtern
Anzahl der Produkte : 15
Sortieren
Sortieren
Schließen
Himbeere Schnittblatt Iphym Herboristerie Rubus idaeus L. Himbeere Schnittblatt Iphym Herboristerie Rubus idaeus L.
100 g 250 g +
15,47 €
In den Warenkorb
Versandfertig in 5-7 Werktagen
Wombyl PA Boiron Homöopathie für Tierärzte Lösung zum Einnehmen 30ml Wombyl PA Boiron Homöopathie für Tierärzte Lösung zum Einnehmen 30ml
12,95 €
Versendet innerhalb von 24 Stunden
Forté Pharma Feminae Baby Blues Aktion Tag & Nacht 60 Kapseln Forté Pharma Feminae Baby Blues Aktion Tag & Nacht 60 Kapseln
17,56 €
Versendet innerhalb von 24 Stunden
Weleda Mutterschaft Perineum-Massageöl 50 ml Weleda Mutterschaft Perineum-Massageöl 50 ml
11,90 €
Versendet innerhalb von 24 Stunden
Nat & Form Kräutertee Himbeerblätter Bio 25 G Nat & Form Kräutertee Himbeerblätter Bio 25 G
4,75 €
Versendet innerhalb von 24 Stunden
Wombyl GA Boiron Homöopathie für Tierärzte Lösung zum Einnehmen 12 Ampullen zu 5 ml Wombyl GA Boiron Homöopathie für Tierärzte Lösung zum Einnehmen 12 Ampullen zu 5...
16,30 €
Versendet innerhalb von 24 Stunden
Wombyl GA Boiron Homöopathie für Tierärzte Lösung zum Einnehmen 1 L Wombyl GA Boiron Homöopathie für Tierärzte Lösung zum Einnehmen 1 L
59,99 €
Versendet innerhalb von 24 Stunden
Cervicyl GA Lösung zum Einnehmen Boiron 12 Ampullen zu 5 ml Cervicyl GA Lösung zum Einnehmen Boiron 12 Ampullen zu 5 ml
23,20 €
Versendet innerhalb von 24 Stunden
Metryl PVB Erkrankungen der Matrix GA Boiron 125ml Metryl PVB Erkrankungen der Matrix GA Boiron 125ml
21,99 €
Versendet innerhalb von 24 Stunden
Homöopathische Gelsemium Dose Pellets Boiron 200K 1000K 10000K Homöopathische Gelsemium Dose Pellets Boiron 200K 1000K 10000K
200 K 1 000 K +
6,59 €
In den Warenkorb
Auf Lager - Vorbereitung innerhalb von 1 bis 2 Werktagen
OCYTOCINE  4CH 5CH 7CH 9CH 12CH 15CH 18CH 30CH 8DH 200K  Granulat Boiron Homöopathie OCYTOCINE 4CH 5CH 7CH 9CH 12CH 15CH 18CH 30CH 8DH 200K Granulat Boiron Homöopathie
4 CH 5 CH +
6,99 €
In den Warenkorb
Auf Lager - Vorbereitung innerhalb von 1 bis 2 Werktagen
Saforelle Pelvitonic Rehabilitation des Perineums Saforelle Pelvitonic Rehabilitation des Perineums
36,39 €
Versand innerhalb von 5 bis 7 Werktagen

Die Geburt ist ein einschneidendes Ereignis, das für werdende Eltern mit vielen Fragen und Emotionen verbunden ist. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen, um diesen Schritt gelassen anzugehen.

Was ist eine Geburt?

Die Geburt ist der physiologische Vorgang, bei dem das Baby den Mutterleib verlässt, um auf die Welt zu kommen. Sie bildet den Abschluss der Schwangerschaft und kann auf verschiedene Arten ablaufen:

  • Vaginalgeburt: physiologischer Geburtsweg, mit oder ohne instrumentelle Unterstützung
  • Kaiserschnitt: geplanter oder notfallmäßiger chirurgischer Eingriff je nach medizinischer Indikation
  • Aufeinanderfolgende Phasen: Beginn der Wehen, Öffnung des Muttermundes, Austreiben des Babys und anschließend der Plazenta

Nach Angaben des Inserm erfolgt in Frankreich etwa jede fünfte Entbindung per Kaiserschnitt. Um sich auf diesen Schritt vorzubereiten, lesen Sie unsere Tipps rund um die Schwangerschaft.

Wie erkennt man die Anzeichen einer Geburt?

Mehrere Anzeichen deuten auf den Beginn der Wehen hin:

  • Regelmäßige Wehen, die immer häufiger auftreten, schmerzhaft sind und auch in Ruhe nicht nachlassen
  • Abgang des Schleimpfropfs: zähflüssiger, manchmal blutiger Schleim, kann bereits mehrere Tage vor den Wehen auftreten
  • Platzen der Fruchtblase: deutlicher oder anhaltender Ausfluss von Fruchtwasser (muss sofort gemeldet werden)
  • Veränderung des Gebärmutterhalses: fortschreitende Verkürzung und Öffnung, die bei einer vaginalen Untersuchung spürbar sind
  • Durchfall oder Übelkeit kurz vor Beginn der Wehen
  • VerstärktesDruckgefühl im Beckenbereich

Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihre Entbindungsklinik oder Ihre Hebamme. Bei Blasensprung ist die Einweisung in die Entbindungsklinik erforderlich, unabhängig davon, ob bereits Wehen auftreten oder nicht.

Welche Phasen gibt es bei der Geburt?

Die Geburt umfasst drei aufeinanderfolgende Phasen:

  1. Erweiterungsphase: vom Beginn regelmäßiger Wehen bis zur vollständigen Öffnung des Gebärmutterhalses (10 cm). Variable Dauer: 6 bis 12 Stunden beim ersten Kind, bei weiteren Kindern oft kürzer
  2. Austreibungsphase: vom vollständig geöffneten Muttermund bis zur Geburt des Babys. Durchschnittliche Dauer 30 bis 60 Minuten, begleitet von Presswehen
  3. Nachgeburt: Austritt der Plazenta innerhalb von 30 Minuten nach der Geburt unter ärztlicher Überwachung

Jede Phase wird vom medizinischen Team (Hebamme, Geburtshelfer) begleitet, das die Betreuung an den Verlauf der Geburt anpasst. Die Überwachung der fetalen Herzfrequenz und der Wehen erfolgt kontinuierlich.

Welche verschiedenen Arten der Entbindung gibt es?

Je nach Situation gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Physiologische vaginale Entbindung: spontaner Verlauf ohne instrumentelle Eingriffe
  • Instrumentelle vaginale Entbindung: Unterstützung durch Zange, Saugglocke oder Spatel bei Schwierigkeiten bei der Austreibung
  • Geplanter Kaiserschnitt: wird aus medizinischen Gründen im Voraus beschlossen (Steißlage, Vorerkrankungen, Erkrankungen der Mutter)
  • Notfall-Kaiserschnitt: wird während der Wehen aus mütterlichen oder fetalen Gründen beschlossen
  • Physiologische Geburt im Geburtshaus: für Schwangerschaften mit geringem Risiko
  • Hausgeburt: begleitete, aber in Frankreich seltene Praxis

Die Entscheidung erfolgt in Absprache mit dem Geburtshilfeteam je nach klinischer Situation. Unsere Rubrik „Geburtsvorbereitung“ bietet nützliche Hinweise.

Wie bereitet man sich auf die Geburt vor?

Die Geburtsvorbereitung strukturiert die letzten Wochen:

  • Geburtsvorbereitungskurse: 7 Sitzungen, die von der Krankenkasse erstattet werden, mit einer Hebamme oder in der Gruppe
  • Atem- undEntspannungsübungen
  • Körperliche Vorbereitung: Schwangerschaftsyoga, Sophrologie, Haptonomie, Schwangerschaftsschwimmen, Schwangerschaftsgesang
  • Besuch der Entbindungsstation und Kennenlernen des Teams
  • Erstellung eines Geburtsplans (Wünsche und Vorlieben)
  • Packen der Entbindungstasche ab der 32.–34. Woche
  • Logistische Vorbereitung: Anfahrt zur Entbindungsklinik, Betreuung der älteren Kinder, Kontakt zu Angehörigen
  • Emotionale Vorbereitung: Austausch mit dem Partner, Umgang mit Ängsten

Das frühzeitige Schwangerschaftsgespräch, das im 4. Monat angeboten wird, bietet die Gelegenheit, alle Fragen mit der Hebamme zu besprechen.

Wie geht man mit den Schmerzen während der Geburt um?

Es gibt verschiedene Ansätze, die sich auch kombinieren lassen:

Medikamentöse Methoden:

  • Periduralanästhesie: eine Regionalanästhesie, die in Frankreich am häufigsten angewendet wird und von einem Anästhesisten durchgeführt wird
  • Spinalanästhesie: wird bei Kaiserschnitten angewendet
  • Lachgas (MEOPA): ergänzende Alternative
  • Intravenös verabreichte Schmerzmittel in bestimmten Situationen

Nichtmedikamentöse Methoden:

  • Tiefatmung und Entspannungstechniken
  • Hypnose und Selbsthypnose
  • Geburtsakupunktur
  • WarmesBad oder warmeDusche während der Wehen
  • Geburtsballon, Bewegung, Spazierengehen
  • Massage und kontinuierliche Unterstützung durch den Partner
  • Geburts-TENS (transkutane Elektrostimulation)
  • Sophrologie und Visualisierung

Die Auswahl wird mit dem Geburtshilfeteam besprochen und kann sich während der Wehen je nach Bedarf ändern.

Wann sollte man sich in die Entbindungsklinik begeben?

In folgenden Situationen ist die Einweisung erforderlich:

  • Regelmäßige Wehen: alle 5 Minuten über mindestens 1 Stunde bei einem Erstgeburt, früher (alle 10 Minuten) bei weiteren Kindern
  • Platzen der Fruchtblase, auch ohne Wehen
  • Starke Blutungen
  • Verminderte oder ausbleibende Kindsbewegungen
  • Starke und anhaltendeSchmerzen, die sich von den üblichen Wehen unterscheiden
  • Fieber oder Schüttelfrost
  • Starke Kopfschmerzen, Sehstörungen, plötzliche Schwellungen (Anzeichen einer Präeklampsie)
  • Auf Anraten des medizinischen Fachpersonals

Zögern Sie im Zweifelsfall niemals, die Entbindungsstation oder Ihre Hebamme anzurufen: Dort wird man Ihnen sagen, wie Sie sich verhalten sollen.

Spontane oder eingeleitete Geburt: Was ist der Unterschied?

Es gibt zwei Arten der Einleitung:

  • Spontane Geburt: setzt auf natürliche Weise ein, wenn der Körper der Mutter und das Baby bereit sind, meist zwischen der 37. und 41. Schwangerschaftswoche
  • Eingeleitete (induzierte) Geburt: wird aus medizinischen Gründen medizinisch eingeleitet (Überstimmung, anhaltender Blasensprung, Wachstumsverzögerung, Bluthochdruck, Schwangerschaftsdiabetes)
  • Methoden zur Einleitung: intravenöses Oxytocin, Prostaglandine, Zervixballon, Amniotomie
  • Verstärkte Überwachung bei einer eingeleiteten Geburt

Die Entscheidung zur Einleitung wird vom geburtshilflichen Team gemäß den genauen Empfehlungen der HAS und des CNGOF getroffen. Der Begriff „Übertrag“ erfordert in der Regel eine engmaschige Überwachung und eine Einleitung zwischen der 41. und 42. Schwangerschaftswoche.

Welche Positionen sind bei der Geburt empfehlenswert?

Je nach Komfort und medizinischen Einschränkungen sind mehrere Positionen möglich:

  • Rückenlage oder gynäkologischeLage: traditionelle Position, die nach wie vor häufig angewendet wird
  • Seitlage: begünstigt ein allmähliches Absinken
  • Halbsitzende Position: vereint Komfort und Effizienz beim Pressen
  • Hockstellung: öffnet das Becken, fördert das Herabgleiten
  • Auf allen Vieren: entlastet den Rücken und lenkt das Baby
  • Geburtsball: fördert die Beweglichkeit während der Wehen
  • Stehende oder hängendePosition

Unter Periduralanästhesie werden bestimmte Positionen schwieriger. Die Wahl wird mit dem medizinischen Team besprochen und kann sich je nach Verlauf der Wehen ändern.

Was ist ein Geburtsplan?

Der Geburtsplan ist ein persönliches Dokument, in dem die Wünsche der werdenden Mutter festgehalten werden:

  • BevorzugteSchmerzbehandlung (Periduralanästhesie oder nicht, ergänzende Methoden)
  • GewünschtePositionen während der Wehen und der Geburtsphase
  • Anwesenheit des Partners und der Angehörigen
  • Modalitäten der Überwachung sowie gewünschte oder gefürchtete Eingriffe
  • Erste Maßnahmen nach der Geburt: Hautkontakt, frühes Stillen, Abklemmen der Nabelschnur
  • Untersuchungen des Neugeborenen und Umfang der Pflege in Anwesenheit der Eltern
  • Wünsche im Falle eines Kaiserschnitts oder bei Komplikationen

Besprechen Sie dies mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Geburtshelfer bei den Schwangerschaftsvorsorgeterminen. Bleiben Sie offen: Die tatsächlichen Umstände können Anpassungen erforderlich machen. Der Geburtsplan erleichtert die Kommunikation mit dem Team.

Wie läuft die Nachsorge nach der Entbindung ab?

Die Nachsorge betrifft die Mutter und das Neugeborene:

  • Unmittelbare Überwachung im Gebärsaal und anschließend im Wochenbett (Blutungen, Gebärmutterkontraktionen, Vitalität des Babys)
  • Betreuung des Babys: Wiegen, klinische Untersuchungen, Überwachung der Ernährung
  • Beratung zumStillen oder zur Säuglingsnahrung
  • Hausbesuche der Hebamme in den Tagen nach der Entlassung
  • Postnatale Untersuchung nach 6–8 Wochen beim Gynäkologen oder bei der Hebamme
  • Nach der postnatalen Untersuchung verordneteBeckenbodengymnastik
  • Beobachtung der Stimmung (Baby-Blues, postpartale Depression)
  • Impfungen des Babys gemäß dem Impfplan
  • Kinderärztliche Vorsorgeuntersuchungen in den entscheidenden Entwicklungsphasen (Gesundheitspass)

Wie kann man eine gute Erholung fördern?

Die Erholung nach der Entbindung dauert mehrere Wochen:

  • Ausreichend Ruhe: Nickerchen, wenn das Baby schläft, gemeinsame Nachtpflege
  • Ausgewogene Ernährung: reich an Eisen, Kalzium, Omega-3-Fettsäuren und Proteinen
  • Flüssigkeitszufuhr von 2 bis 2,5 l/Tag, insbesondere während der Stillzeit
  • Sanfte, schrittweisekörperliche Aktivität nach ärztlicher Freigabe (Spazierengehen, sanftes Yoga)
  • Lokale Pflege des Dammbereichs oder der Kaiserschnittnarbe gemäß den Empfehlungen
  • Unterstützung durch Familie und Freunde bei der täglichen Organisation
  • Achtung auf die psychische Verfassung: Häufiger Baby-Blues (bis zu 70 % der Mütter), auf postpartale Depressionen achten
  • Wiederaufnahme des Sexuallebens im eigenen Tempo, mit geeigneter Verhütung, die mit dem Arzt zu besprechen ist
  • VerschriebeneBeckenboden- undBauchmuskelrehabilitation nach der postnatalen Untersuchung

Fürdie Zeit nach der Schwangerschaft gibt es spezielle Ratschläge, die die junge Mutter langfristig begleiten. Laut der französischen Gesundheitsbehörde HAS ist eine sorgfältige Betreuung in den ersten 6 Wochen nach der Geburt entscheidend für das körperliche und seelische Wohlbefinden. Zögern Sie nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen: Ihre Gesundheit zu bewahren bedeutet auch, sich um Ihr Baby zu kümmern.