Die Vorbereitung auf einen chirurgischen Eingriff beginnt mit einem Voruntersuchungsgespräch mit dem Chirurgen und dem Anästhesisten, bei dem der Patient alle Vorerkrankungen und alle eingenommenen Medikamente angeben muss – einschließlich Nahrungsergänzungsmittel und rezeptfreier Medikamente, von denen einige die Narkose beeinträchtigen oder das Blutungsrisiko erhöhen können. In der Regel wird ein präoperatives Fasten von 12 Stunden verordnet, um das Risiko einer Aspiration in die Lunge während der Narkose zu verringern. Präoperative Untersuchungen (Blutbild, Elektrokardiogramm je nach Gesundheitszustand) vervollständigen die Beurteilung des Operationsrisikos.
Aus ernährungsphysiologischer Sicht können bestimmte natürliche Wirkstoffe den Körper vor einem Eingriff unterstützen – jedoch immer nur nach Absprache mit dem Chirurgen, da einige Nahrungsergänzungsmittel die Blutgerinnung beeinträchtigen. Vitamin C ist an der Kollagensynthese beteiligt, einem Schlüsselelement für die spätere Wundheilung; bestimmte Nahrungsergänzungsmittel mit blutverdünnenden Eigenschaften (hochdosiertes Omega-3, Ginkgo, Knoblauchkonzentrat) müssen auf ärztlichen Rat hin mehrere Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden, da sie das Blutungsrisiko erhöhen können.
Chirurgische Eingriffe lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Hinsichtlich des Dringlichkeitsgrades: Notfalloperationen (schwere Traumata, akute Blinddarmentzündung) erfordern ein sofortiges Eingreifen, während elektive Operationen im Voraus geplant werden (ästhetische Chirurgie, Adipositaschirurgie). In technischer Hinsicht: Bei der offenen Chirurgie wird ein großer Schnitt vorgenommen, während die minimalinvasive Chirurgie (Laparoskopie, Roboterchirurgie) dank kleinerer Schnitte die Genesungszeit verkürzt und das Komplikationsrisiko verringert.
Jeder chirurgische Eingriff birgt inhärente Risiken, über die man unbedingt Bescheid wissen sollte:
Die Einwilligung nach Aufklärung – ein rechtliches Dokument, das gewährleistet, dass der Patient die Art des Eingriffs, dessen Vorteile, Risiken und mögliche Alternativen versteht – ist ein grundlegender Pfeiler jeder chirurgischen Behandlung und verdeutlicht den Respekt vor der Selbstbestimmung des Patienten.
Die postoperative Genesung variiert je nach Art des Eingriffs, beruht jedoch in der Regel auf einer postoperativen stationären Versorgung, gefolgt von einer Ruhephase zu Hause, einer vom Chirurgen verordneten angemessenen Schmerztherapie und häufig einer physiotherapeutischen Rehabilitation, um die Funktion wiederherzustellen und die Rückkehr zu normalen Aktivitäten zu beschleunigen.
Was die natürliche Unterstützung der Genesung betrifft, können nach Absprache mit dem Chirurgen und stets in ausreichendem Abstand zu einer offenen, noch nicht verheilten Wunde verschiedene Wirkstoffe die postoperative Phase begleiten:Arnica montana (in der Homöopathie, in der Regel gut verträglich, auch nach chirurgischen Eingriffen) wird traditionell zur Unterstützung des Abbaus postoperativer Hämatome auf intakter Haut eingesetzt. Vitamin C unterstützt die Gewebeheilung durch seine Rolle bei der Kollagensynthese. Die strikte Einhaltung der postoperativen Anweisungen des Chirurgen und der Nachsorgetermine bleibt jedoch der entscheidende Faktor für eine optimale Genesung – kein natürliches Ergänzungsmittel darf ohne Zustimmung des chirurgischen Teams eingenommen werden, insbesondere in den ersten Wochen nach dem Eingriff.