Die getönte Creme ist ein Hybridprodukt, das die Feuchtigkeitsversorgung einer klassischen Creme mit einer leichten Pigmentabdeckung kombiniert, um den Teint zu vereinheitlichen.
Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Feuchtigkeitscreme, bei derdie Feuchtigkeitsversorgung und die Pflege der Haut im Vordergrund stehen, enthält die getönte Creme Pigmente, die helfen, leichte Unregelmäßigkeiten abzudecken und einen gleichmäßigeren Teint zu erzielen.
Dieses Format wird geschätzt, weil es die Schönheitsroutine vereinfacht und gleichzeitig einen verbesserten, natürlichen „Nude-Look“-Effekt bietet.
Ihre leichte, anpassbare Deckkraft macht sie zu einem interessanten Kompromiss zwischen reiner Pflege und leichtem Make-up.
Die Wahl des richtigen Farbtons der getönten Creme ist entscheidend für ein natürliches Ergebnis.
Testen Sie das Produkt am besten am Kiefer, um bei Tageslicht zu beobachten, wie es sich mit Ihrem natürlichen Teint vermischt.
Der ideale Farbton verschmilzt optisch mit der Haut, ohne sichtbare Übergänge zwischen Hals und Gesicht.
Helle Haut: Porzellan- oder Elfenbeintöne; mittlere Haut: Beige oder Sand; dunkle Haut: Karamell, Gold oder Ebenholz, je nach warmem oder kühlem Unterton.
Die tägliche Anwendung einer getönten Creme kann mehrere Vorteile zugleich bieten:
Der Lichtschutzfaktor einer getönten Creme reicht bei längerer Sonneneinstrahlung nicht aus. Für den Strand, beim Sport oder bei längerem Aufenthalt im Freien sollten Sie zusätzlich eine spezielle Sonnencreme mit mindestens LSF 30 auftragen.
Um eine getönte Creme effektiv in Ihre Hautpflege zu integrieren, sollten Sie Ihre Routine in mehrere aufeinanderfolgende Schritte gliedern.
Reinigen Sie die Haut zunächst mit einem auf Ihren Hauttyp abgestimmten Reinigungsprodukt und tragen Sie anschließend je nach Ihren individuellen Bedürfnissen ein Serum oder eine Feuchtigkeitscreme auf.
Tragen Sie anschließend die getönte Creme gleichmäßig mit den Fingern, einem Pinsel oder einem leicht angefeuchteten Schwamm auf das Gesicht auf.
Fixieren Sie das Make-up gegebenenfalls mit einem leichten Puder, um den Halt zu verlängern, insbesondere bei großer Hitze oder bei Mischhaut.
Mehrere Wirkstoffe steigern die kosmetische Wirksamkeit einer getönten Creme:
Vitamin C sollte lichtgeschützt aufbewahrt werden, um seine Stabilität zu gewährleisten; überprüfen Sie die INCI-Liste auf mögliche Allergene entsprechend Ihrer Empfindlichkeit.
Die getönte Creme kann tatsächlich eine klassische Foundation ersetzen und sorgt im Alltag für eine leichte, natürliche Deckkraft.
Sie wurde entwickelt, um den Teint zu vereinheitlichen, ohne einen „Masken-Effekt“ zu erzeugen, und eignet sich perfekt für vereinfachte Bio- oder minimalistische Make-up -Routinen.
Für eine stärkere Deckkraft (Narben, ausgeprägte Pigmentflecken, besondere Anlässe) ist eine klassische Foundation weiterhin vorzuziehen.
Beide Produkte lassen sich auch kombinieren: getönte Creme als Grundierung, Foundation zum punktuellen Nachschminken an den zu abdeckenden Stellen.
Getönte Cremes gibt es in Formeln, die für die meisten Hauttypen geeignet sind: fettige, trockene, Mischhaut oder empfindliche Haut.
Passen Sie Ihre Wahl an die spezifischen Bedürfnisse an: fettige Haut → nicht komedogene und mattierende Formeln; trockene Haut → reichhaltige und intensiv feuchtigkeitsspendende Texturen.
Bei empfindlicher Haut sollten Sie Formeln bevorzugen, die parfümfrei und frei von denaturiertem Alkohol sind sowie dermatologisch getestet wurden.
Führen Sie 48 Stunden vor der ersten Anwendung einen Hauttest in der Ellenbeuge durch, insbesondere bei allergischer oder sehr reaktiver Haut.
Für ein optimales Ergebnis bereiten Sie die Haut vor, indem Sie sie reinigen und anschließend Ihre gewohnten Pflegeprodukte (Serum, Feuchtigkeitscreme) auftragen.
Tragen Sie anschließend eine kleine Menge der getönten Creme auf, beginnend in der Gesichtsmitte und dann nach außen hin verteilend.
Verblenden Sie die Übergänge (Haaransatz, Kieferpartie, Hals) sorgfältig, um sichtbare Übergänge bei Tageslicht zu vermeiden.
Ein Pinsel oder ein feuchter Schwamm helfen dabei, ein gleichmäßigeres und professionelleres Finish zu erzielen; die Finger erwärmen das Produkt und sorgen so für ein harmonischeres Auftragen.
Die Haltbarkeit einer getönten Creme nach dem Öffnen beträgt je nach Rezeptur in der Regel 12 bis 18 Monate.
Bewahren Sie das Produkt an einem kühlen, trockenen Ort auf, geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung und Temperaturschwankungen.
Verschließen Sie den Behälter nach jedem Gebrauch luftdicht, um Oxidation und mikrobielle Verunreinigungen zu vermeiden.
Achten Sie stets auf das PAO-Piktogramm (offener Tiegel + Zahl + M) auf der Verpackung, das die Verwendungsdauer nach dem Öffnen angibt.
Viele getönte Cremes enthalten einen Sonnenschutzfaktor (LSF 15, 20, 30 oder sogar 50), doch die Schutzwirkung ist bei der Anwendung begrenzt.
Bei täglicher indirekter Sonneneinstrahlung (Büro, kurze Wege) kann ein integrierter LSF von 15 bis 30 als Ergänzung ausreichen.
Bei längerer oder direkter Sonneneinstrahlung (Strand, Skifahren, Sport im Freien, Wandern) sollten Sie die Creme systematisch durch eine spezielle Sonnencreme mit mindestens LSF 30 ergänzen, die als erster Schritt aufgetragen wird.
Die üblicherweise aufgetragene Menge an getönter Creme liegt unter der Referenzdosis für den Lichtschutzfaktor (ca. 2 mg/cm², d. h. ¼ Teelöffel für das Gesicht): Der tatsächlich erzielte Schutz ist daher geringer als der angegebene Lichtschutzfaktor.