Wie stellt man eine wirksame Duschroutine für den eigenen Hauttyp zusammen?
Das richtige Duschen geht über die reine Reinigung hinaus – es ist die Gelegenheit, die Haut zu peelen, zu pflegen und auf die Pflege nach dem Duschen vorzubereiten. Die Grundlagen derKörperpflege legen die Häufigkeit und die wesentlichen Schritte fest; hier konzentrieren wir uns auf die Produkte und Wirkstoffe, die in die Pflegeabfolge integriert werden sollten.
- Trockene Haut: rückfettendes Duschgel oder mildes Syndet + vor dem Abspülen aufgetragenes Badeöl – lauwarmes Wasser, durch Abtupfen trocknen, Körpercreme sofort nach dem Duschen auf die noch feuchte Haut auftragen
- Empfindliche Haut: SLS-freies, parfümfreies Reinigungsmittel, pH-Wert 5,5 – kein Scheuerhandschuh, kein heißes Wasser – Peeling höchstens einmal pro Woche mit einem sanften Peelingmittel
- Mischhaut bis fettige Haut: reinigendes Gel mit Tonerde oder Aktivkohle – Peeling zweimal pro Woche – leichtes, nicht komedogenes Gel nach dem Duschen
- Akneanfällige Haut am Körper: Waschgel mit Zink oder Salicylsäure auf Rücken und Brust — vor dem Abspülen 30–60 Sekunden einwirken lassen, um eine ausreichende Wirkwirkung zu erzielen
Welchen Platz nimmt das Körperpeeling in der Duschroutine ein?
Das Peeling unter der Dusche ist ein Schritt, der genau dosiert werden muss – weder zu häufig (Risiko von Reizungen) noch zu selten (Ansammlung abgestorbener Hautzellen, die die Haut ersticken und die Wirksamkeit der Pflegeprodukte einschränken). Unser Sortiment an Körperpeelings und -peelingprodukten umfasst verschiedene verfügbare Formate.
- Mechanische Peelings (Zucker, Meersalz, mikronisierte Aprikosenkerne): 1–2 Mal pro Woche – vor der Reinigung auf die feuchte Haut auftragen, mit kreisenden Bewegungen einmassieren, abspülen – empfindliche Haut: ausschließlich feiner Zucker
- Chemische Peelings (AHA/BHA) in Duschgelform: Glykolsäure, Milchsäure oder Salicylsäure – regelmäßigere Anwendung (2–3 Mal pro Woche) ohne mechanische Reibung – erfordern tagsüber LSF 30 (Lichtempfindlichkeit)
- Vorrangig zu behandelnde Bereiche: Ellenbogen, Knie, Fersen, Gesäß – an diesen Stellen, an denen natürliche Reibung auftritt, sammeln sich abgestorbene Hautzellen schneller an als am restlichen Körper
- Niemals auf gereizter Haut, bei Sonnenbrand oder offenen Wunden anwenden – warten Sie, bis die Haut vollständig abgeheilt ist
Wie pflegt man seine Füße unter der Dusche?
Die Füße benötigen unter der Dusche besondere Aufmerksamkeit – sie sind Reibung, Feuchtigkeit und Pilzbefall ausgesetzt. Was die Vorbeugung von Pilzinfektionen angeht, finden Sie in unseremHygiene-Ratgeber detaillierte Hinweise zu den richtigen Maßnahmen.
- Bimsstein oder Peeling-Handschuh an Fersen und Hornhautstellen – 1 bis 2 Mal pro Woche – für eine bessere Wirkung zunächst in lauwarmem Wasser einweichen
- Antibakterielles Reinigungsmittel (Zink, Teebaumöl) zwischen den Zehen – ein Bereich, in dem es besonders leicht zu Mazeration und Pilzbefall kommt
- Sorgfältiges Abtrocknen zwischen den Zehen nach dem Abspülen – unverzichtbar zur Vorbeugung von Fußpilz
- Keratolytische Fußcreme (Harnstoff 10–30 %) nach dem Duschen auf sehr trockene oder verhornte Stellen auftragen – Harnstoff wirkt besser auf Haut, die zuvor durch Wasser aufgeweicht wurde
Kann man ätherische Öle unter der Dusche verwenden und wie?
Die Anwendung von ätherischen Ölen unter der Dusche verbindet gleichzeitig die Aufnahme über die Haut und den Geruchssinn – eine der zugänglichsten Anwendungsformen derAromatherapie. Aber die Verdünnungsregel gilt auch unter warmem Wasser.
- Tragen Sie ein ätherisches Öl unter der Dusche niemals unverdünnt direkt auf die Haut auf – Hitze und Dampf verstärken die Aufnahme und erhöhen das Risiko von Hautreizungen
- Verdünne es vor der Anwendung immer in einem neutralen Duschgel, einem Löffel Pflanzenöl oder einem Dispergiermittel – 2 bis 5 Tropfen für eine Anwendung am ganzen Körper
- Belebende ätherische Öle (morgens): Rosmarin CT Cineol, Pfefferminze (max. 1 Tropfen), Eukalyptus – kurz vor der Anwendung in die Handfläche geben und dem Duschgel beimischen
- Entspannende ätherische Öle (abends): Echter Lavendel, Majoran, Petitgrain Bigarade – die wohltuende Wirkung wird durch den Dampf der Dusche verstärkt
- Schwangerschaft: keine ätherischen Öle unter der Dusche – die Kombination aus perkutaner Aufnahme und Inhalation stellt ein zu hohes Risiko dar
Wie lässt sich die Feuchtigkeitsversorgung nach dem Duschen maximieren?
Die Pflege nach dem Duschen ist genauso wichtig wie das Duschprodukt selbst – und gerade hier liegt oft der entscheidende Unterschied bei trockener Haut. Unser Feuchtigkeitspflegesortiment bietet für jeden Hauttyp die passenden Formate.
- Tragen Sie die Körpercreme oder das Öl auf die noch leicht feuchte Haut auf – die verbleibende Feuchtigkeit wird durch den Okklusivstoff „eingeschlossen“ und verstärkt die feuchtigkeitsspendende Wirkung
- Wichtige Wirkstoffe nach dem Duschen: Hyaluronsäure (Feuchtigkeitsspender), Sheabutter (Okklusivstoff), Panthenol (Barriere-Reparatur), Ceramide (bei atopischer Haut)
- Vermeiden Sie Duftstoffe in der Körpercreme, die unmittelbar nach dem Duschen aufgetragen wird – die Haut ist vorübergehend durchlässiger und Allergene dringen leichter ein
- Leichte Alternative für normale Haut: Badeöl einige Minuten vor Ende der Dusche – es bildet einen Schutzfilm, der beim Abtrocknen auf der Haut verbleibt