Homöopathisches Arzneimittel auf der Basis von Orpiment von Boiron
Orpiment ist ein homöopathisches Arzneimittel mineralischen Ursprungs, das bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt wird, insbesondere in der Rheumatologie und in der HNO-Heilkunde. Die Dosierung muss individuell angepasst werden, und bei Allergien oder Unverträglichkeiten gegenüber den Inhaltsstoffen des Arzneimittels sind Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Für weitere Informationen zu Kontraindikationen, Warnhinweisen, Vorsichtsmaßnahmen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Nebenwirkungen wird empfohlen, einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren.
Sollte innerhalb von 24 Stunden keine Besserung eintreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Homöopathen.
Eigenschaften und Verfügbarkeit
- Herkunft: Mineralisch
- Erhältliche Darreichungsformen: Ampullen (Alkohol), Tuben, Magistralrezeptur
- Registrierungsnummer: EH01838
- Hersteller: Laboratoire Boiron
- Verfügbarkeit:
- Trinkampullen (Alkohol): 8 DH – 12 Stück, 8 DH – 30 Stück
- Tuben: 8 DH
- Magistralrezepturen: Erhältlich in hahnemannschen Verdünnungen ab 4 CH
Indikationen und Dosierung
Homöopathische Arzneimittel in Ampullen oder Granulatform können bei verschiedenen Symptomen angewendet werden, daher ist es nicht möglich, die Indikationen und die Dosierung eines bestimmten Präparats festzulegen.
Orpiment vom Labor Boiron ist ein homöopathisches Arzneimittel mineralischen Ursprungs, das traditionell bei fortschreitenden Knochenläsionen eingesetzt wird.
Indikationen
- Rheumatologie: Coxarthrose.
- HNO: Asthma, Sinusitis, Schnupfen, Coryza, Rhinopharyngitis.
Der homöopathische Arzt wählt das geeignete Arzneimittel sowie die dem Gesundheitszustand des Patienten und den charakteristischen Symptomen entsprechende Verdünnung und Dosierung aus.
Anwendungshinweise und Gebrauchsanweisung
Ampullen oder Globuli in 100 ml Wasser (entspricht einem kleinen Glas Wasser) auflösen oder direkt einnehmen. Es wird empfohlen, sie zur besseren Aufnahme einige Minuten im Mund zu behalten.
Nehmen Sie in der halben Stunde vor der Einnahme homöopathischer Arzneimittel keine adstringierenden Substanzen wie Kaffee, Tabak, Kampfer, Minze und Kamille zu sich.
Verwenden Sie eine minzfreie Zahnpasta (z. B. Homéodent BOIRON).
Dosierung und Art der Anwendung
- Dosierung: Nehmen Sie dreimal täglich 1 Ampulle oder 5 Globuli Orpiment 8DH ein.
- Anwendung: Zum Einnehmen. Außerhalb der Mahlzeiten sowie ohne Tabak, Kaffee oder Minze einnehmen. Die Granulate sollten bei Erwachsenen und Kindern über 6 Jahren unter der Zunge zergehen gelassen werden, bei Kindern unter 6 Jahren in etwas Wasser aufgelöst werden.
Verpackung und Inhalt
Packungen mit 30 trinkbaren homöopathischen Ampullen.
Die Globuli bestehen aus Saccharose und Laktose und sind mit der homöopathischen Verdünnung von Orpiment 8DH imprägniert.
ORPIMENT 8 DH Trinkampullen
Zugelassenes Arzneimittel: Zulassung 0678
Nicht im Arzneibuch aufgeführt
Herkunft: Mineralisch
Trinkampullen, 30 Stück:
- CIP-Code: 0545716
- CNAM-Code: 7054571600044400
- Verkaufspreis inkl. MwSt.:
Alkoholgehalt: 15
Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen
- Allergien: Nicht anwenden bei einer Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe.
- Unverträglichkeiten: Enthält Saccharose und Laktose. Nicht empfohlen bei Fruktoseintoleranz, Glukose-Galaktose-Malabsorption, Sucrase-Isomaltase-Mangel, Galaktoseintoleranz, Lapp-Laktase-Mangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorptionssyndrom.
Homöopathie und Schwangerschaft
Homöopathische Arzneimittel weisen keine chemische Toxizität, keine Kontraindikationen, keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und keine von der eingenommenen Menge abhängigen Nebenwirkungen auf. Schwangere können sich ohne bekanntes Risiko für sich selbst und ihr ungeborenes Kind behandeln lassen, es ist jedoch ratsam, sich beraten zu lassen.
Anwendungshäufigkeit der Homöopathie
Bei akuten Erkrankungen wird empfohlen, homöopathische Mittel stündlich einzunehmen, bis sich die Symptome bessern. Danach sollte die Einnahme auf 3 bis 4 Mal täglich reduziert und schließlich schrittweise abgesetzt werden.
Bei chronischen Erkrankungen werden Mittel in niedriger Verdünnung (> 9 CH) 1- bis 2-mal täglich eingenommen, Grundmittel 1-mal pro Woche oder sogar 1-mal pro Monat. Diese Entscheidung obliegt dem Homöopathen.
Vorgehensweise, wenn innerhalb von 24 Stunden keine Besserung eintritt
Bestimmte Erkrankungen können in der Homöopathie nicht durch einfache Selbstmedikation behandelt werden. Aufgrund ihres Schweregrads ist eine ärztliche Beratung erforderlich, die von einem homöopathisch ausgebildeten Arzt erfolgen kann. Dieser Arzt wird beurteilen, ob Ihr Zustand allein durch Homöopathie behandelt werden kann oder ob Ihre Behandlung durch allopathische Mittel ergänzt werden muss.