Wozu dient Audevard Ekygard Granulat?
Ekygard ist ein Nahrungsergänzungsmittel in Form von schmackhaftem Granulat zum Schutz der Magenintegrität. Es wurde speziell entwickelt, um:
- eine schützende Wirkung auf die Magenwände;
- die Säureproduktion zu begrenzen;
- die Wundheilung zu fördern.
Der Kontakt von Ekygard mit der Magenschleimhaut führt zur Bildung eines dichten, dickflüssigen und schützenden kolloidalen Gels. Die so geschützte Magenschleimhaut heilt leichter ab. Die Wirkung wird durch die beruhigende Wirkung von grünem Anis und Eibisch sowie durch die wundheilende Wirkung von Aloe vera und Süßholz verstärkt. Das Lecithin ist mikroverkapselte, damit es in einem stark sauren Milieu wie dem Magen wirksam ist. Grüner Anis und Laminaria sind mikrofein gemahlen. Jede Charge von Ekygard wird vom Laboratoire des Courses Hippiques kontrolliert.
Bei Pferden ist dieses Nahrungsergänzungsmittel in folgenden Fällen anzuwenden:
- Rennpferde in der Trainingsphase;
- Pferde, die wegen Magengeschwüren behandelt werden;
- Fohlen, die medikamentös behandelt werden.
Ekygard wurde mit Blick auf eine dreifache Wirkung entwickelt:
- Schutz der Magenschleimhaut: Wenn die Ekygard-Granulate mit der Magenschleimhaut in Kontakt kommen, bilden sie ein dichtes, dickflüssiges kolloidales Gel, das als Schutzbarriere wirkt. Ballaststoffe wie Laminaria und Ispaghul haften an der Schleimhaut und fördern den Zusammenhalt von Pektin und Lecithin. Glycerin und Bentonit-Ton verstärken diese Schutzschicht und bieten so optimalen Schutz.
- Eindämmung der Säureproduktion: Überschüssige Magensäure kann die Magenschleimhaut schädigen. Ekygard enthält Natriumbicarbonat, das mit der Salzsäure im Magen reagiert, um den Säuregehalt zu puffern und zu senken, wodurch das Risiko von Schäden verringert wird.
- Förderung der Wundheilung: Eine geschützte Magenschleimhaut heilt leichter. Ekygard profitiert von der beruhigenden Wirkung von grünem Anis und Eibisch sowie von den wundheilenden Eigenschaften von Aloe Vera und Süßholz. Diese Inhaltsstoffe tragen zur Reparatur eventueller Schäden an der Magenschleimhaut bei.
Ekygard ist eine vielseitige Lösung, die für verschiedene Situationen geeignet ist:
- Rennpferde in der Trainingsphase: Rennpferde sind während des Trainings erheblichem Stress ausgesetzt. Ekygard kann zum Schutz ihrer Magenschleimhaut beitragen und so Magengeschwüren vorbeugen.
- Pferde, die wegen Magengeschwüren behandelt werden: Pferde, die bereits an Magengeschwüren gelitten haben, benötigen besondere Aufmerksamkeit. Ekygard kann eine wertvolle Ergänzung bei ihrer Behandlung und Vorbeugung sein.
- Medizinisch betreute Fohlen: Auch Fohlen, die medizinischer Betreuung bedürfen, können von dem Schutz profitieren, den Ekygard für ihre sich entwickelnde Magenschleimhaut bietet.
Wir bieten Ihnen im Veterinärlabor Audevard außerdem die Lösung „Ekymash Booster“ zum besten Preis in unserer Online-Apotheke an.
Wie wird dieses Granulat für den Magen angewendet?
Orale Anwendung.
- Pferde: 40 g (1 gestrichener Messlöffel) morgens und abends.
- Fohlen: 20 g (1/2 Messlöffel) morgens und abends.
- Für einen optimalen Schutz kann Ekygard das ganze Jahr über oder gelegentlich verabreicht werden.
Wie setzt es sich zusammen?
Granulat zur oralen Verabreichung.
Inhaltsstoffe: Natriumbicarbonat, Pektin, Lecithin, Bentonit-Ton, Grüner Anis (Pimpinella anisum), Eibisch (Althaea officinalis), Flohsamen (Plantago ovata), Aloe (Aloe vera), Süßholz (Glycyrrhiza glabra)
Analytische Bestandteile: Kalzium: 0,6 %, Phosphor: 0,1 %, Magnesium: 0,5 %, Natrium: 5,4 %
Verpackung: Dosemit Granulat à 2,4 kg, 6 kg oder 14 kg.
Pferde und Magengeschwüre
Magengeschwüre bei Pferden sind ein häufiges und oft unterschätztes Problem. Diese Geschwüre bilden sich in der Magenschleimhaut und können bei Pferden Schmerzen, Verhaltensauffälligkeiten und Leistungseinbußen verursachen. Sie sind oft die Folge von anhaltendem Stress, einer ungeeigneten Ernährung oder übermäßiger Belastung. Pferdehalter sollten auf Anzeichen von Magengeschwüren achten, wie beispielsweise Appetitlosigkeit, häufige Koliken, Zähneknirschen und Verhaltensänderungen. Ein angemessener Umgang mit Ernährung, Umgebung und Stressbelastung kann zur Vorbeugung von Magengeschwüren bei Pferden beitragen und so deren Lebensqualität und allgemeines Wohlbefinden verbessern.
Magengeschwüre sind eine sehr häufige Erkrankung bei Pferden:
- 100 % der Vollblüter, die an Rennen teilgenommen haben
- 60 % der Sportpferde
- 25 bis 57 % der Fohlen
Magengeschwüre beeinträchtigen das Pferd und mindern seine Leistungsfähigkeit erheblich. Sie können zudem zu lebensbedrohlichen Koliken führen.